Musik: I love you, Dude

Wir möchten, wie ihr sicher gelesen habt, die Technik gerne als Werkzeug betrachten, und nicht unbedingt in den Vordergrund stellen. Das geht natürlich nicht immer, aber oft gibt es die Möglichkeit, das Werkzeug im Hintergrund verschwinden zu lassen und sich das Ergebnis anzusehen.

Daher werden wir heute eine neue Kategorie beginnen, die sich mit Musik beschäftigt. Natürlich ist diese Auswahl immer subjektiv, aber vielleicht können wir dem ein oder anderen etwas zeigen, was er noch nicht kennt. Es würde uns freuen, wenn ihr reinhört und reinlest und Eure Neugier siegen lasst. :)

Lange haben die beiden Hamburger DJ´s, Jens “Jence” Moelle und Äsmail “Isi” Tüfekçi uns auf ihr neues Album warten lassen und nun ist es endlich da. Mit Hits wie „Pogo“ und „Zdarlight“ hinterließen sie nicht nur ihre Spuren auf den Tanzflächen der Welt, sondern bildeten ebenso den Soundtrack für verschiedene Werbekampagnen.

Eine gute Portion Beats, aber auch rein instrumentale Stücke sind auf dem Album enthalten. Das klingt zunächst erstmal sehr abwechslungsreich und erfrischend. Allerdings wird dem Digitalism-Hörer erster Stunde schnell auffallen, das die verzerrten Indie-Gitarren, die krassen Bässe und der abgefahrene Synthi-Zirkus des Erstlingswerkes ausbleibt oder nur vereinzelt zu spüren ist.

Möglicherweise hört sich das jetzt alles zu negativ. Auf dem Album findet man durchaus tanzbaren Clubsound und die Tanzflächen werden sich bei dem ein oder anderen Track füllen. Allerdings ist es doch eher fraglich, ob man nach einer durchtanzten Nacht im Lieblingsclub mit einem Ohrwurm dieses Werkes aufwacht.


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