Film: Lola rennt von Tom Tykwer

Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten

Manni lässt irrtümlich 100.000 Mark in der Berliner U-Bahn liegen. Problematisch ist, dass das Geld einem gewaltbereiten Hehler gehört und Manni nur 20 Minuten Zeit hat, um die Summe wiederzubeschaffen. Aber Manni ist glücklicherweise nicht allein, er kann auf die Hilfe seiner Freundin Lola hoffen. Für Lola beginnt ein Spiel gegen die Zeit, in dem jede Entscheidung verheerende Konsequenzen haben kann…

Regisseur Tom Tykwer präsentiert in “Lola rennt” gleich drei alternative Szenarien einer einzelnen Geschichte. Der Zuschauer folgt Lola (Franka Potente) unter rhythmischem Technosound auf einem Dauerlauf durch Berlin, um das verlorene Geld für ihren Freund Manni (Moritz Bleibtreu) aufzutreiben, und wird durch den Einsatz unterschiedlichster filmischer Stilmittel immer wieder überrascht. So werden neben Farb- und Schwarzweiß- auch Zeichentricksequenzen eingesetzt.

Die Dynamik, die durch diese innovative Stilistik geschaffen wird, ist in der bisherigen Filmwelt einzigartig. Kein Wunder also, dass Anspielungen auf “Lola rennt” auch in amerikanischen Serien, wie “Scrubs” (Episode “Meine clevere Idee”) oder den “Simpsons” (Episode “Trilogie derselben Geschichte”) zu finden sind. Durch den nationalen und internationalen Erfolg kann “Lola rennt” ohne Probleme zu den bedeutendsten deutschen Filmen der letzten Jahrzehnte gezählt werden. Und mit Sicherheit auch zu den unterhaltsamsten.


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