Review: Transcend JetFlash 890S USB Stick im Test

Die Cloud ist immer und überall, aber manchmal ist ein USB-Stick immer noch nützlich. Heutzutage ist es zudem ratsam, wenn dieser nicht nur in die etablierte USB-A, sondern auch gleich noch in die zukunftsweisende USB-C Buchse passt.

Der Transcend JetFlash 890S erfüllt diese Bedingungen. Gefertigt aus einem Stück Metall ist er kaum größer als ein USB-A Stecker und bringt dennoch 32 GB Speicher und einen USB-C Stecker mit. Mit dabei ist auch eine kleine Abdeckkappe, die entweder auf der einen oder anderen Seite Halt findet – und sowieso nach einer Woche verschwunden ist.

Die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten erreichen sequenziell tatsächlich die angegebenen Werte. Unterschiede bei unterschiedlichen Formatierungen gibt es nur bei „Uncached Write“ dessen Werte bei eine macOS Formatierung am besten sind. In den Bildern zu sehen die Werte von FAT32 Formatierung, danach exFat und abschließend macOS:

Etwas lustig sieht es aus wenn der Stick in einem USB-A Port steckt. Dieser Anblick wird uns während der Übergangszeit zu USB-C noch eine Weile erhalten bleiben, wobei die ältere Port Variante bestimmt nicht komplett verschwinden wird.

In der USB-A Buchse sitzt der Stick recht fest, in einer USB-C Variante ist alles wunderbar. Etwas undurchdacht ist die Beschriftung bzw. der kleine angedeutete Griff angebracht: Dieses muss beim Einstecken in ein älteres MacBook nach unten zeigen. Mal wieder völlig entgegen der intuitiven Handhabung.

Jetzt die Überraschung: Zurückgeschickt habe ich ihn trotzdem. Das Konzept gefällt und auch die Geschwindigkeit ist gut, auf das Umdrehen bei USB-A Ports kann man sich einlassen. Nervig sind jedoch zwei Punkte: laut Amazon Rezensionen löst sich nach ein paar Monaten das Innenleben vom Metallgehäuse. Anscheinend ist der Kleber nicht gut genug und hat man hat zwei Teile. Für mich entscheidender ist jedoch der Umstand, dass der Stick nicht bootfähig ist. Möchte man ein Gerät updaten oder macOS auf einem Rechner installieren, ist dieser Stick keine Hilfe. Daher ist das Modell trotz des eigentlichen tollen Konzeptes nur eingeschränkt zu empfehlen.



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