Welchen iMac kaufen? Eine Entscheidungshilfe.

Apple iMac 21 27

Die aktuelle iMac Reihe deckt eine große an Spanne an Anwedungsmöglichkeiten ab. Vom kleinen 21,5″ Zoll iMac mit normal auflösendem Display über den kleinen 4K iMac bis hin zu den 27″ Geräten mit 5K Retina-Display. Auffälligste Eigenschaft der aktuellen Geräte ist, dass Apple das Display mit dem Aluminiumgehäuse verklebt hat, so dass ein Selbstaufrüsten so gut wie nicht mehr möglich ist. Wir geben Euch daher Tipps für die wesentlichen Aufrüstoptionen, die beim Kauf unbedingt dabei sein sollten.



Wo soll ich den iMac kaufen?

Zum iMac Kauf bieten sich verschiedene Händler an. Neben Apple haben wir Euch noch weitere zuverlässige Händler aufgelistet.

Hier kaufen:     Alternate     Amazon     Apple     Cyberport



Wann soll ich den iMac kaufen? Der beste Kaufzeitpunkt.

Apple iMac 27

Am 13. Oktober 2015 wurde die iMac Reihe zuletzt akualisiert. Ihr könnt also zugreifen.










grün heißt: aktuell
orange: nähert sich dem Ende des Produktzyklus
rot: Aktualisierung steht kurz bevor – besser warten

Wir halten Euch an dieser Stelle immer auf dem Laufenden über die Aktualität des Produktes. Selbstverständlich gilt wie immer bei Technik: wenn man es braucht, soll man es kaufen.





Entscheidungshilfe und -kriterien für den iMac

Es gibt bekannterweise zwei Displaygrößen, weiterhin gibt es Unterschiede beim Arbeitsspeicher, der Prozessorleistung und dem verbauten Massenspeicher. Bei der Konfiguration gilt es, verschiedene Optionen ausführlich zu vergleichen: So kann ein kleiner iMac mit Topausstattung teurer werden als ein großer 27″ iMac, der dazu noch mehr Rechenleistung und Flexibilität bietet.

Dieser Umstand resultiert aus dem hohen Aufpreis, den Apple für einen schnelleren Prozessor verlangt. Die Entscheidung, ob es für 200 MHz Prozessortakt 200 Euro Aufpreis sein müssen, ist fraglich. Die Gesamtperformance wird wesentlich mehr durch den Griff zum Fusion Drive oder der SSD Option verbessert.

Die wichtigste Frage:
Welche Speicherausstattung?

Diese Frage bezieht sich sowohl auf den Arbeitsspeicher als auch auf den Massenspeicher, also Festplatte, Fusion Drive oder SSD.

Dabei lautet die Antwort hinsichtlich des Arbeitsspeichers für die 27″ iMacs ganz klar: sich mit der Werksausführung zufrieden geben und später zum halben Preis selbst aufrüsten. Freundlicherweise hat Apple hier noch die Möglichkeit gelassen mit Hilfe einer Klappe auf der Rückseite der Geräte den RAM aufrüsten zu können.

Bei den 21,5″ Modellen sieht die Sache anders aus: hier ist der RAM aufgelötet und es gibt keine Möglichkeit später mehr Arbeitsspeicher nachzurüsten. Allerdings sind 8 GB durchaus zeitgemäß. Wenn ihr also wisst, dass ihr sehr speicherintensive Aufgaben zu erledigen habt, zahlt gleich einen Aufpreis für das nächsthöhere Modell mit mehr RAM und erfreut Euch an 16 GB.

Warum Apple bei den iMacs als Standard immer noch herkömmliche Festplatten anbietet lässt sich nur damit erklären, dass die Modelle mit Minimalausstattung an Hotelrezeptionen und ähnlichem verwendet werden, wo immer nur ein Programm läuft. Unser Tipp für die Alltagsnutzung, die über das genannte Profil hinausgeht: Auf keinen Fall bei einer herkömmlichen Festplatte bleiben. Das ist weder zeitgemäß noch macht das Arbeiten damit Spass, also mindestens zu einem Fusion Drive greifen. Gerade bei den 21,5″ Zoll iMacs ist die standardmäßig verbaute Platte fast schon eine Frechheit: nicht nur, dass es eine 2,5″ Notebookfestplatte ist, es ist mit 5400 Umdrehungen auch noch die langsamste, die erhältlich ist.

Fusion Drive oder SSD Option?

Eine Frage, die sich nicht unbedingt einfach beantworten lässt. Beide sind auf jeden Fall besser als eine herkömmliche Festplatte. Eine SSD besteht aus Speicherchips, kommt also ohne mechanische Teile aus, und ist somit in Übertragungsgeschwindigkeit und Zugriffszeit wesentlich besser. Fusion Drive ist eine Kombination davon: Apple nutzt eine 24 GB bzw. 128 GB SSD zusammen mit einer 1 TB oder 3 TB Festplatte und benutzt einen Algorithmus, um die Daten so auf beidem zu verteilen, dass sich eine optimale Geschwindigkeit ergibt. Mit folgenden Geschwindigkeiten kann man rechnen:

Bei großen, sequenziell gelesenen/geschriebenen Datenmengen:

  • SSD: um 1.800 MB/s lesen, etwas langsamer schreiben
  • Fusion Drive: um 1.800 MB/s lesen, über 750 MB/s schreiben

Wie man sieht, ist die reine SSD Option deutlich schneller. Besonders beim Schreiben großer Datenmengen macht sich die mechanische Festplatte bemerkbar.

Wie soll man nun entscheiden? Möchte man der Grundidee des iMac folgen (alles in einem Gerät) und viel und schnellen Speicherplatz haben, so kommt man um das Fusion Drive nicht herum. Es ist schnell und groß, taucht als ein Laufwerk auf und man muss sich um nichts kümmern.

Wählt man die reine Flashspeicherlösung, ist der iMac komplett lautlos und hat auch gute Schreibraten, allerdings ist der Speicherplatz begrenzt. Weiterhin kann man davon ausgehen, dass nach drei Jahren die SSD noch funktionieren sollte, da sie im Gegensatz zur Festplatte keine mechanischen Teile hat.

Unser Rat: wir würden ganz auf die SSD Option setzen und für sämtliche umfangreiche Datensammlungen einfach eine externe USB 3.0 Platte oder ein Thunderbolt RAID nutzen. Damit hat man auch einfachen Zugriff auf etwaige defekte Platten. Zudem werden Festplatten grundsätzlich irgendwann zu klein. Und somit ist es dann egal, ob man eine 1 TB oder 3 TB Platte im iMac hat, wenn man in Zukunft 4 TB Platz braucht, steht auch ein externes Laufwerk auf dem Tisch.

Noch ein Hinweis zum Retina iMac: Wer bei diesem stetig die Rechenleistung ausnutzt, wird mit einem relativ lauten Betriebsgeräusch konfrontiert. Wer also ein Rechenmonster braucht, dass ruhig bleibt, sollte eher zum Mac Pro greifen.



Technische Daten

Apple iMac 21,5

iMac 21,5″

  • Display mit 1920 x 1080 Pixeln
  • 1,6 GHz Dual Core Prozessor bis 2,8 GHz Quad Core
  • min. 1 TB Festplatte, optional Fusion Drive oder SSD
  • Intel HD Graphics 6000 bis Intel Iris Pro Graphics 6200


4K iMac 21,5″

  • Display mit 4096 x 2304 Pixeln
  • 3,1 GHz Quad Core Prozessor
  • min. 1 TB Festplatte, optional Fusion Drove oder SSD
  • Intel Iris Pro Graphics 6200


5K iMac 27″ mit Retina Display

  • Retina Display mit 5120 x 2880 Pixeln
  • 3,2 GHz Quad Core i5 bis 3,3 GHz Quad Core i5 Prozessor
  • 1 TB Festplatte bis 2 TB Fusion Drive, optional SSD
  • AMD Radeon R9 M380 Grafik mit 2 GB Speicher, optional M390 oder M395 mit 2 GB


Bei allen Modellen gleich:

  • 8 GB Arbeitsspeicher
  • FaceTime Kamera
  • Stereolautsprecher, zwei Mikrofone
  • Audioanschluss
  • SDXC Steckplatz
  • vier USB 3.0 Ports
  • zwei Thunderbolt 2 Anschlüsse
  • ein Gigabit Ethernetport
  • ac WLAN und Bluetooth 4.0



iMac vs. Mac mini vs. Mac Pro


iMac vs. Mac mini

Der Mac mini ist etwas günstiger als der iMac, jedoch hat dies seine Gründe: so kommt er ohne Tastatur, ohne Maus und ohne Bildschirm. Weiterhin gibt es für den Mac mini keine 4 Kern Prozessoren mehr, die Rechenleistung ist also ungefähr halb so hoch. Rechnet man also 140 Euro für Tastatur und Magic Mouse zum Grundpreis des Mac mini dazu und gleicht die Ausstattung an Arbeitsspeicher an, so ist der iMac mit 1,4 GHz 340 Euro teurer. Rechnet man dann noch den besseren Prozessor mit ein, kostet einen der Bildschirm beim iMac 200 – 300 Euro. Ähnlich sind auch die Abstände bei den anderen Modellen.

Fazit: der iMac ist das richtige Modell, wenn man ein Gerät haben möchte und mit dem angebotenen Bildschirm des iMac zufrieden ist. Zudem bietet er die höhere Rechenleistung aufgrund des Angebots an Vierkernprozessoren. Der Mac mini ist für Personen gedacht, die auch mit etwas weniger Rechenleistung auskommen, jedoch Wert auf einen matten oder großen Bildschirm legen, ohne dafür Rechenleistung einkaufen zu müssen, die sie nicht benötigen.


iMac vs. Mac Pro

Der Retina iMac bringt mit maximal einem 4 GHz Quad-Core-Prozessor sehr gute Rechenleistung mit, der Mac Pro mit Xeon Prozessoren mit bis zu 12 Kernen ist ein richtiges Rechenmonster. Zudem bietet der Mac Pro für den Arbeitsspeicher ECC (Error Correcting Code) Unterstüzung mit, was für wissenschaftliche Berechnung von großer Bedeutung ist.

Zudem ist ein anderer Umstand hervorzuheben: Die Grafikkarten. Verbaut Apple im iMac wie üblich effiziente Laptop-Hardware um den Stromverbrauch und die Hitzeentwicklung niedrig zu halten (AMD Radeon R9 MX290X), so kommt der Mac Pro mit Doppel GPU, mindestens einer Dual AMD FirePro D300 mit jeweils 2GB RAM. Diese Grafikkarten sind weit leistungsfähiger als diejenigen im Retina iMac und beschleunigen nicht nur rechenhungrige Grafikprogramme, sondern bieten mit OpenCL-Schnittstelle auch die Möglichkeit wissenschaftliche Software stark zu unterstützen.

Nachteil am Mac Pro: Da es bisher nur Thunderbolt 2 gibt, können extern auch nur 4K Monitore angesteuert werden. Ein 5K Display gibt es nur im Retina iMac.

Wie man sieht, ist der Retina iMac extrem leistungsfähig und deckt einen großen Bereich an Anwendungsmöglichkeiten ab. Der Mac Pro ist tatsächlich sehr professionell und bietet alle Möglichkeiten um auch in der Wissenschaft eingesetzt werden zu können. Für den Heim- oder Semiprofessionellen Bereich ist der Retina iMac sehr häufig ausreichend.


Er läuft. Darum ein iMac.

Apple iMac 2014

Das reicht eigentlich schon als Begründung. Wählt Ihr die Ausstattungen Eures iMac mit Bedacht und kauft mehr Speicherplatz durch externe Laufwerke hinzu, könnt Ihr ihn jahrelang ohne Probleme nutzen. Heutzutage ist zudem die Rechenleistung so hoch, dass mit genug RAM und einer SSD eine sehr lange Nutzungszeit zu erreichen ist. Für den normalen User, der nicht ständig nach mehr Rechenleistung schreit, weil 4K Video oder andere Anwendungen diese benötigen, ist der iMac ein ausdauernder Begleiter. Dabei ist er aufgeräumt, energieeffizient, sieht gut aus und bringt eines der besten Betriebssysteme mit. Der Erfolg des Gerätes spricht für sich.


Einschränkungen

Die herausragendste Eigenschaft der neuen iMac ist, dass sie zusammengeklebt sind. Man kommt also ohne Heissluftföhn, um den den Kleber zu lösen, und aufwändiges Gefrickel um dann diesen Kleber zu entfernen und wieder neu aufzutragen, gar nicht mehr ans Innere der Rechner. Beim 21,5″ Modell lässt sich nicht mal mehr der Arbeitsspeicher aufrüsten. Im Prinzip sind es MacBooks als Desktoprechner verkleidet. Das muss nicht unbedingt schlimm sein, auch modular aufgebaute Rechner werden sehr selten nachgerüstet. Jedoch solltet Ihr die o.g. Tipps beherzigen, denn ein Konfigurationsfehler lässt sich nicht korrigieren.





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Marke
Apple
Produkt
iMac
Preis ab
EUR 1.249
Verfügbarkeit
Available in Stock

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