MacBook Pro Retina aufrüsten: SSD tauschen und Speicher erweitern

Ihr möchtet Euer MacBook Pro Retina aufrüsten: SSD tauschen und Speicher erweitern? Wir helfen Euch dabei und zeigen Euch die richtigen Komponenten.

MacBook Pro Retina Ende 2013 bis 2015   MacBook Pro Retina 2012 bis Anfang 2013
Anleitung   Backupstrategie   Formatieren der neuen SSD   neue Akkus   Euer Feedback
Erweiterungslösung ohne Schrauben


Ihr möchtet ein MacBook Pro Retina aufrüsten: SSD tauschen und Speicher erweitern ist bei diesem Modell noch machbar, es lässt sich die SSD sehr einfach gegen ein größeres und auch schnelleres Exemplar tauschen, da diese nur gesteckt ist. Dafür gibt es aktuell zwei sinnvolle Möglichkeiten:

NVMe: Günstig, hohe Geschwindigkeit, kleines Risiko
Transcend: volle Kompatibilität, etwas teurer, schnell eingebaut

Und zwar die Aufrüstung mit einer normalen NVMe SSD und einem kleinen Adapter sowie einer orginalen Lösung von Transcend. Ersteres ist günstiger, braucht jedoch manchmal etwas Geduld und Nacharbeit, letzteres ist etwas teurer, läuft aber dafür sofort und anstandslos. Als weitere Möglichkeiten gibt es noch originale Apple SSDs (sehr teuer) und sowie AHCI SSDs (inzwischen überholt und teuer) – in der Praxis sind daher nur die ersten beiden Optionen sinnvoll.


Anderes Modell?
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 M.2 NVMe SSDDritthersteller Aufrüstlösung
VorteileStand der Technik, von macOS nativ unterstützt, sehr schnell, günstigaufs MacBook abgestimmt, ohne Adapter, läuft üblicherweise sofort
NachteileAdapter ist nötig. Problemlose Funktion von individueller Konfiguration abhängig, Standbyzeit kann bei älteren MacBooks sinkenviel langsamere sequenzielle Schreib- und Leseraten verglichen mit NVMe SSDs
BemerkungNVMe SSD können ältere MacBooks sehr beschleunigen. sinnvolle Alternative zu Apples originalen SSD, wenn auch langsamer

Es kann nötig sein bei älteren MacBook Modellen den Standbymodus anzupassen, wenn Ihr NVMe Exemplare verwendet. Auch ist ein geringes Risiko gegeben, dass Ihr etwas Fehlersuche betreiben müsst. Wollt Ihr eine Lösung, die auf Anhieb läuft, so raten wir zu den Transcend SSDs.

Die angegebenen Schreib- und Lesegeschwindigkeiten geben die Maxima an – kleinere Kapazitäten der jeweiligen Modelle können gerade bei den Schreibraten langsamer sein. Zudem sehen die verlinkten Adapter anders aus als auf den Bildern: es ist eine neue Generation, die stabiler läuft.



Für Eilige: Transcend JetDrives schaffen jetzt auch 1,600 MB/s – die einfachste Lösung

Transcend hat seine speziell für die Macs und MacBooks entworfenen SSDs in einer schnelleren Variante herausgebracht. Diese lassen sich nun auch mit 4 Lanes anbinden, so dass die Geschwindkeit auf 1.600 MB/s beim Lesen und 1.400 MB/s beim schreiben kommt. Damit sind sie teilweise immer noch langsamer als eine NVMe Variante mit Adapter, allerdings laufen die JetDrives auf anhieb und der Performanceunterschied zu vorher wurde sehr stark minimiert. Der gravierendste Nachteil ist somit entfallen. Falls Ihr also ein MacBook Pro Retina aufrüsten, SSD tauschen und Speicher erweitern wollt, sind die Transcend JetDrives eine sehr gute Wahl.

Mac Baujahr und ModellTranscend Modell
alle MacBook Pro ab Ende 2013 - Anfang 2015 (11,1, 11,2, 11,3, 11,4, 11,5, 12,1)
alle MacBook Air ab Mitte 2013 - 2017 (und laufend) (6,1, 7,1)
Mac mini Ende 2014 (7,1)
Mac Pro Ende 2013 (6,1)
JetDrive 820 oder 850

Versionen 825 und 855
enthalten externes
Gehäuse für alte SSD
alle MacBook Pro 13" Ende 2012 - Anfang 2013 (10,2)
alle MacBook Pro 15" Mitte 2012 - Anfang 2013 (10,1)
JetDrive 720
JetDrive 725
alle MacBook Pro nicht Retina Ende 2008 - Mitte 2012 (5,1, 5,2, 5,3, 5,5, 6,1, 6,2, 7,1, 8,1, 8,2, 8,3, 9,1, 9,2)
alle MacBook nicht Retina Ende 2008 - Mitte 2010 (4,1, 5,1, 6,1, 7,1)
alle Mac mini Mitte 2010 - Ende 2012 (4,1, 5,1, 5,2, 6,1, 6,2)
JetDrive 420
MacBook Air Mitte 2012 (5,1, 5,2)JetDrive 520
alle MacBook Air Ende 2010 - Mitte 2011 (3,1, 3,2, 4,1, 4,2)
--Achtung: 480/960GB JDM500 unterstützt nicht MacBook Air 3,1--
JetDrive 500

Dennoch sind die JetDrives noch teuerer als die normalen SSDs plus Adapter, dafür spart man sich aber den recht selten auftretenden Ärger. Wir haben oben in der Tabelle mal schnell alle kompatiblen Transcend JetDrives gelistet. Transcend bietet jetzt auch für die alten Unibody MacBooks SSDs an. Das ist gut, weil es anscheinend einen Trend zur längeren Nutzung der Geräte gibt. Allerdings würden wir bei solch alten Maschinen einfach günstigere SSDs kaufen – es passt ja jedes SATA Modell. Hier gibt es für das alte Unibody eine Übersicht.



Danke für Euer Feedback!


MacBook Pro Retina aufrüsten: SSD tauschen und Speicher erweitern: Es ist einfach!




MacBook Pro Retina Ende 2013, Mitte 2014, Anfang 2015, Mitte 2015 (mit normaler M.2) SSD aufrüsten

Passende SSDs für Modellnummer A1502 und A1398 mit Modellbezeichnung: MacBook Pro 11,1, 11,2, 11,3, 11,4, 11,5 und 12,1.

Unter macOS High Sierra ist es möglich NVMe SSDs von Fremdherstellern einzusetzen (mit dem entsprechenden mechanischen Adapter). Das hat den Vorteil von hohen Kapazitäten zu geringen Preisen. Die 2015er Modelle vertragen die SSDs ohne Probleme.

Bei den 2013er und 2014er Modell ist der Standbymodus anzupassen. Mehr Details unten in der Anleitung.

Bitte beim 2013er Modell aufpassen, ob es sich um eines von Ende 2013 handelt oder von Anfang 2013! Die Anfang 2013er unterstützen SATA SSDs, dann bitte in der Tabelle weiter unten nachsehen.

Die Geschwindigkeiten liegen beim 2013er Modell bei maximal 700 MB/s, ab dem Baujahr 2014 beim Doppelten bis Dreifachen. Allerdings ist diese Geschwindigkeit nur mit der Adapterlösung oder den neuen JetDrives zu erreichen. OWC SSDs schaffen nur um die 800 bis 950 MB/s lesend, schreibend etwas weniger.

NVMe SSDs mit 250 GBAdapterAmazon Link   
Kingston KC1000M.2 auf Apple 2013+Kingston 240 GB
Western Digital BlackM.2 auf Apple 2013+WD 256 GB
Intel 600pM.2 auf Apple 2013+Intel 256 GB
Samsung EVO 960M.2 auf Apple 2013+Samsung 250 GB

NVMe SSDs mit 500 GBAdapterAmazon Link   
Kingston KC1000M.2 auf Apple 2013+Kingston 480 GB
Western Digital BlackM.2 auf Apple 2013+WD 512 GB
Intel 600pM.2 auf Apple 2013+Intel 512 GB
Samsung EVO 960M.2 auf Apple 2013+Samsung 500 GB
Samsung PRO 960M.2 auf Apple 2013+Samsung 512 GB

NVMe SSDs mit 1 TBAdapterAmazon Link   
Kingston KC1000M.2 auf Apple 2013+Kingston 960 GB
Intel 600pM.2 auf Apple 2013+Intel 1 TB
Samsung EVO 960M.2 auf Apple 2013+Samsung 1 TB
Samsung PRO 960M.2 auf Apple 2013+Samsung 1 TB

NVMe SSDs mit 2 TBAdapterAmazon Link   
Samsung EVO 960M.2 auf Apple 2013+Samsung 2 TB
Samsung PRO 960M.2 auf Apple 2013+Samsung 2 TB

Die Lösungen von Transcend und OWC kommen für Euch in Frage, wenn Ihr lieber etwas mehr ausgeben und auf offizielle Lösungen zurückgreifen möchtet. Wir raten aber in jedem Fall zu den zuverlässigeren Transcend SSDs.

JetDrive 820/850AdapterAmazon Link   
240 GBnicht nötigJetDrive 240
480 GBnicht nötigJetDrive 480 GB
960 GBnicht nötigJetDrive 960

OWC AuraAdapterAmazon Link
240 GBnicht nötigOWC 240 GB
480 GBnicht nötigOWC 480 GB
960 GBnicht nötigOWC 960 GB

Stand der Technik sind NVMe SSDs. Das AHCI Modell von Kingston war die erste Möglichkeit ein MacBook mit einer M.2 SSD aufzurüsten, ist jetzt jedoch teurer als andere Exemplare und somit uninteressant. Sie sei der Vollständigkeit halber dennoch erwähnt.

HyperX PredatorAdapterAmazon Link   
240 GBM.2 auf Apple 2013+Kingston 240 GB
480 GBM.2 auf Apple 2013+Kingston 480 GB
960 GBM.2 auf Apple 2013+Kingston 960 GB



MacBook Pro Retina Mitte 2012, Ende 2012, Anfang 2013 (mit normaler M.2 oder mSATA) SSD aufrüsten

Passende SSDs für Modellnummer A1398 und A1425 mit Modellbezeichnung: MacBook Pro 10,1 und 10,2

Auch hier nochmal der Hinweis an Besitzer der 2013er Modelle: seht genau nach ob Ihr ein Anfang oder Ende 2013er habt. Es unterscheidet sich sowohl der mechanische Adapter als auch die Art der SSD.

Zudem hat sich Apple dafür entschieden die SSDs in diesem Modell eher breit als lang zu machen, was zu folgender Situation führt: Es können zwei Adapter genutzt werden, einer von M.2 auf MacBook Pro 2012 und einer von mSATA auf MacBook Pro 2012. Diese unterscheiden sich in den von den SSD gelieferten Geschwindigkeiten überhaupt nicht, weil beide Bauformen auf SATA basieren. Zu beachten ist nur folgendes: M.2 SSDs dürfen nur maximal 60 mm lang sein. Wer also Kapazitäten über 500 GB möchte, muss zu mSATA Modellen greifen, die auf Ihrer breiteren Bauform auch mehr Speicher unterbringen. Wir haben daher sowohl Kombinationen für kurze M.2 Speicher als auch für große mSATA Modelle mit dem jeweils passenden Adapter zusammengestellt.

SSDs mit 250 GBAdapterAmazon Link
Transcend MTS600M.2 auf Retina 2012Transcend 256 GB
Samsung Evo 850mSATA auf Retina 2012Samsung 250 GB
Kingston SMS200mSATA auf Retina 2012Kingston 240 GB
OWC Auranicht nötigOWC 240 GB

SSDs mit 500 GBAdapterAmazon Link
Transcend MTS600M.2 auf Retina 2012Transcend 512 GB
Samsung Evo 850mSATA auf Retina 2012Samsung 500 GB
Kingston SMS200mSATA auf Retina 2012Kingston 480 GB
OWC Auranicht nötigOWC 480 GB

SSDs mit 1 TBAdapterAmazon Link
Samsung Evo 850mSATA auf Retina 2012Samsung 1 TB

Auch hier ist wieder festzustellen, dass die Lösungen mit Adaptern den Einsatz von schnellen und kostengünstigen SSDs ermöglicht. Die Lösung von Transcend kommt wie üblich ohne Adapter aus, sind preislich jedoch etwas höher angesiedelt. Zudem laufen die SATA SSDs mit Adapter erfahrungsgemäß genauso stabil. Die Geschwindigkeit liegt bei um die 500 MB/s.

Transcend JetDrive 720/725AdapterAmazon Link
240 GB für Retina 13"nicht nötigJetDrive 240 GB
480 GB für Retina 13"nicht nötigJetDrive 480 GB
960 GB für Retina 13"nicht nötigJetDrive 940 GB
240 GB für Retina 15"nicht nötigJetDrive 240 GB
480 GB für Retina 15"nicht nötigJetDrive 480 GB
960 GB für Retina 15"nicht nötigJetDrive 940 GB

Beim Kauf des JetDrive bitte darauf achten, dass beim MacBook Pro 2012 unterschieden wird zwischen dem 13″ und 15″ Modell, respektive JetDrive 720 und 725!


MacBook Pro Retina 2012 bis 2015 mit Speicher für den SD-Kartenslot erweitern

Passender Speicher für alle MacBook Retina mit SD-Kartenslot

Ihr möchtet unbedingt mehr Speicher, aber Ihr habt keine Lust zu schrauben? Dann gibt es eine schlaue Alternative für den SD-Kartenslot der MacBook Retina Modelle in 13″ und 15″. Transcend bietet Speichererweiterungen an, die sich einfach in den Slot für die SD-Karte stecken lassen und dennoch bis zu 95 MB/s Geschwindigkeit bieten. Die Erweiterung ist 64, 128 und 256 GB Kapazität zu haben.

Möchtet Ihr sparen oder noch mehr Kapazität haben (bis zu 400 GB aktuell), so könnt Ihr auch einen Adapter und die passende Micro-SD-Karte separat kaufen. Dann zahlt für 200 GB Speicher nur um die 50 Euro, für 400 GB als Micro-SD-Karte sind um 140 Euro fällig.

MacBook Pro Retina ModellKapazitätAmazon Link
13 Zoll: Ende 2012 - Anfang 201564 - 256 GBJetDrive Lite 330
15 Zoll: Mitte 2012 - Anfang 201364 - 256 GBJetDrive Lite 350
15 Zoll: Ende 2013 - Mitte 201564 - 256 GBJetDrive Lite 360
Nifty Drive für verschiedene ModelleMicro-SD-KarteNifty Drive - variabel




Strategieentscheidung vor der Aufrüstung des MacBook Pro Retina

Nicht nur wenn Ihr Euren Mac aufrüsten wollt ist ein TimeMachine Backup Pflicht, es bewahrt Euch schließlich bei technischem Versagen vor dem Verlust wertvoller Erinnerungen und wichtiger Daten. Bei einem Datenträgerwechsel ist es zudem die Vorbereitung für die einfachste Art die Daten nahtlos zu übernehmen. Wir nehmen also an, das aktuelle Time Machine Backup ist erst ein paar Minuten alt.

Außerdem wichtig:

Netzkabel ziehen bzw. Netzteil entfernen!

Schließlich wollen wir keinen gewischt bekommen. Zur Entladung evtl. vorhandener statischer Aufladung, die unter Umständen empfindliche Bauteile beschädigen könnte, fasst zudem vorher einmal an eine unlackierte Stelle des Heizkörpers. Dieser ist immer geerdet und ihr seid entladen.


Option 1: Datenübernahme per Internet Recovery und Time Machine Backup

OS X Utilities

Diese Option ist die einfachste, braucht aber eine schnelle Internetverbindung, Geduld, und einen Mac, der fähig ist für die Internetwiederherstellung. Ist Euer Gerät aus dem Jahre 2009 oder älter fällt diese Option für Euch aus. Besitzer von Macs aus den Jahren 2010 und 2011 lesen bitte diesen Artikel. Neuere Macs können alle Internet Recovery nutzen.

Wenn Ihr Euch für diese Möglichkeit entscheidet, baut einfach die neue SSD nach der Anleitung unten ein, startet den Mac während ihr alt + cmd + R gedrückt haltet und stellt Eure Installation über Euer Time Machine Backup wieder her. OS X wird dabei aus dem Internet geladen. Sehr einfach, setzt allerdings eine einigermaßen schnelle Internetverbindung voraus.






Option 2: Bootfähiges OS X und Time Machine

OS X Bootlaufwerke

Ist Euer Mac zu alt für die Internetwiederherstellung oder habt ihr nur eine sehr langsame Internetverbindung, so ist es hilfreicher ein bootfähiges Medium, beispielsweise einen USB-Stick oder eine SD-Karte zu erstellen, von der OS X installiert wird. Damit bremst die Internetleitung nicht und Installation startet direkt. Lest hier die Anleitung, wie Ihr ganz einfach ein bootfähiges Medium erstellt.

Wenn ihr die SD-Karte oder den USB-Stick entsprechend vorbereitet habt, steckt ihn an den Mac, schaltet ihn ein und haltet diesesmal die alt-Taste gedrückt. Ihr bekommt dann die verfügbaren Laufwerke angezeigt und wählt selbstverständlich das erstellte Installationsmedium aus. Bei einer nagelneuen SSD wird Euch vorgeschlagen diese zuerst zu formatieren (Format: Mac OS Extended Journaled), dann könnt ihr OS X installieren und das Backup anschließend zurückspielen.






Option 3: Datenträger klonen

Disc Utility

Diese Möglichkeit kommt besonders dann in Betracht, wenn ihr nicht, wie bei den o.g. Möglichkeiten Stunden warten wollt, bis das Time Machine Backup überspielt ist sondern diese Zeitinvestionen vor dem Datenträgerwechsel machen möchtet.

Hierzu schließt ihr zu allerst die neue SSD an Euren Mac an. Vermutlich braucht ihr erstmal einen Adapter, so wie diese hier. Dann ruft ihr das Festplattendienstprogramm in Programme > Dienstprogramme > Festplattendienstprogramm auf und formatiert die neue SSD erstmal. Als Format wählt ihr “Mac OS Extended Journaled”.

Anschließend könnt ihr mit einem Klonprogramm eine 1:1 Kopie Eures Datenträgers erstellen. Hierfür bieten sich Carbon Copy Cloner oder SuperDuper an. Ist der Vorgang abgeschlossen, befinden sich auf beiden Datenträgern die exakt gleichen Informationen. Ihr könnt also jetzt einfach die Laufwerke gegeneinander austauschen und direkt weiterarbeiten.


Gleich den Akku mit wechseln? Hier findet Ihr passende Modelle >>>


MacBook Pro Retina aufrüsten: SSD tauschen und Speicher erweitern. Ihr schafft das! Los gehts!







MacBook Pro Retina mit M.2 SSD aufrüsten. Anleitung:

Wichtig wenn Ihr Euch für eine NVMe SSD entscheidet: Vor dem Einau noch mit der alten SSD ein Update auf macOS High Sierra machen, sonst ist das Bootrom nicht auf dem neuesten Stand und erkennt die SSD nicht.

Als erstes ist ein Abschrauben der Unterseite des MacBooks an der Reihe. Allen, die jetzt etwas Respekt bekommen den Rechner aufzuschrauben sei gesagt: es sind wirklich nur ein paar Schrauben zu lösen. Apple hat den Zugang sehr einfach gestaltet, und wenn ihr schon einmal einen Nagel in die Wand gehauen habt, kriegt ihr auch die paar Schrauben gelöst. Dafür sind folgende Schraubenzieher nötig:

  • ein Pentalobe Schraubenzieher für die Schrauben am Gehäuse
  • ein Torx 5 für die Befestigungen im Inneren

Solltet Ihr den Adapter über den o.g. Amazon Link erworben haben, liegen die beiden passenden Schraubendreher gleich bei, so dass Ihr gleich loslegen könnt.

Tipp: Macht Euch auf einem Zettel eine Zeichnung der Unterseite des MacBooks und legt die Schrauben auf die entsprechenden Positionen. Einige sind etwas länger als andere und so kommen sie nicht durcheinander und nehmen später wieder den korrekten Platz ein.

NVMe SSD? Achtet darauf, dass Ihr vorher mit der noch eingebauten alten SSD ein Update auf High Sierra gemacht habt!

Nachdem die Schrauben gelöst und die Bodenplatte abgenommen ist, seht Ihr das Innenleben des MacBooks vor Euch.

Macht als erstes das Logicboard stromlos indem Ihr den Akkuverbinder vorsichtig nach oben klappt. Lasst Euch von Apples Warnungen nicht abhalten.


Austausch der alten gegen die neue SSD

Der eigentliche Austausch der SSD ist extrem simpel: es muss nur eine Schraube gelöst werden.

Dazu verwendet Ihr den schwarzen Torx 5 Schraubendreher, der dem Adapter beilag. Zieht nun die SSD vorsichtig aus der Halterung heraus.

Sehr gut. Diese könnt Ihr nun zur Seite legen und anderweitig nutzen. Für den Einbau der neuen SSD steckt zuerst den passenden Adapter für Euer Modell ein. Am besten parallel zum Logicboard. Habt Ihr die Halterung genau getroffen, drückt ihn mit etwas Kraft ganz bis zum Anschlag rein.

Dann setzt die M.2 SSD in einem 45 Grad Winkel in den Adapter und drückt sie runter. Die kleine halbrunde Aussparung am Ende sollte genau über die Schraubenhalterung passen. Dreht die Torx Schraube nun wieder fest.

Das wars schon. Schließt nun auch den Akku wieder an und setzt die Bodenplatte wieder an. Setzt die Pentalobe Schrauben wieder an die richtigen Positionen und zieht sie wieder fest. Sie sollten sich leicht drehen lassen und erst am Ende anziehen. Geht es von Anfang an schwer, dreht sie nochmal raus und setzt erneut an.

Die Bilder in dieser Anleitung zeigen ein MacBook Pro Retina 13″ Mitte 2013 – 2015. Solltet Ihr ein 15 Zoll Modell besitzen, so findet Ihr die SSD unter dem linken Lüfter. Alle Schritte sind jedoch exakt dieselben, da auch die SSD gleich ist.

Habt Ihr ein Modell von 2012 oder Anfang 2013, so findet Ihr die SSD unter dem Trackpad. Hier ist ein Video dazu:

How to install JetDrive 720/725 Upgrade Kit into your Mac (for Mac OS X 10.07)





Erstes Booten und Formatieren der neuen SSD

Nun gilt es das MacBook zum ersten Mal zu starten und dann die SSD zu formatieren, sofern Ihr nicht vorher den Datenträger geklont habt. Dazu schaltet das MacBook ein und drückt während des Gongs entweder alt, falls Ihr ein bootbares externes Medium wie einen USB Stick erstellt habt oder Ihr drückt alt + cmd + R für die Internetwiederherstellung. In jedem Fall landet Ihr in den Dienstprogrammen, wo Ihr das Festplattendienstprogramm auswählt:

Dort sollte jetzt die neue SSD gelistet sein und es wird angezeigt, dass sie noch nicht initialisiert ist. Wählt die SSD auf der linken Seite aus und geht dann auf die Schaltfläche “Löschen”.

Dort Ihr dann einen Namen vergeben, klassischerweise “Macintosh HD”. Als weitere Optionen wählt Ihr “macOS Extended Journaled” als Dateisystem und “GUID” als Partitionstabelle. Kurz darauf sollte der Vorgang abgeschlossen sein.

Bei Euch taucht die SSD nicht im Dienstprogramm auf? Dann einfach mal in der Menüleiste unter Festplattendienstprogramm > Alle anzeigen auswählen und dann das Dienstprogramm beenden. Danach das Programm wieder öffnen. Wird sie angezeigt? Ja, gut, dann weiter.

Nein? Dann beenden und das Terminal öffnen. Dort gebt Ihr

diskutil list

ein und merkt Euch die Nummer der angezeigten SSD, beispielsweise disk0 oder disk1. Sollten mehrere angezeigt werden ist die entscheidend die ungefähr der Größe der neuen SSD entspricht.

Danach gebt Ihr

diskutil partitionDisk /dev/diskX GPT JHFS+ NeuerName 0b

ein. Damit wird die SSD neu formatiert (JHFS+) und bekommt einen Apple GUID Bootsektor und einen “NeuerName”. Das 0b (Null b) am Ende gibt an, dass wir den ganzen Platz verwenden wollen. Das “X” in diskX steht für die Nummer der neuen Festplatte, die wir uns im vorherigen Schritt gemerkt haben. Danach könnt Ihr oben das Festplattendienstprogramm wieder öffnen und dort nachsehen ob alle so ist wie gewünscht.

Jetzt steht Euch die neue SSD zur Verfügung. Schließt nun das Festplattendienstprogramm und beginnt mit der Installation von macOS oder stellt – je nach oben gewählter Strategie – Eure Daten aus einem Time Machine Backup wieder her.

Danach noch TRIM aktivieren und die neue Schnelligkeit genießen.

Für Modelle aus den Jahren 2013 und 2014 mit neuer NVMe SSD muss zudem der Standby-Modus angepasst werden. Dafür öffnet das Terminal (in Dienstprogramme) und gebt folgendes ein:

sudo pmset standby 0

Damit hält der Mac den Arbeitsspeicher immer unter Spannung, so dass ein fehlerfreies Aufwachen gegeben ist. Der gering erhöhte Stromverbrauch ist dabei zu vernachlässigen.


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Zusammenfassung
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SSDs für MacBook Pro Retina
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Comments
202 Responses to “MacBook Pro Retina aufrüsten: SSD tauschen und Speicher erweitern”
  1. Chipito sagt:

    Hi Stephan,

    ich eine Frage hätte ich aber noch wenn das ok ist?

    Vorhin hatte der Bildschirm geflackert und der Mac ist abgestürzt.
    Ist zwei Mal passiert.

    Jetzt habe ich die SSD noch einmal ausgebaut und an den Kanten Tesafilm, sowohl auf den Adapter als auch bei der SSD, geklebt da ich schon einmal gelesen hatte dass die Kontakte des Adapters ggf. Kontakt mit dem Board haben könnten.

    Trim-Befehl habe ich abgesetzt und auch den Standby-Befehl habe ich abgesetzt zwecks Kompatibilität.

    sudo pmset standby 0
    sudo trimforce enable

    Die SSD ist mit 4 Lanes angebunden.

    Viele Grüße
    Chipito

    • sh sagt:

      Hi Chipito,

      das ist eine gute Idee. TRIM und Standby sollten damit eigentlich nichts zu tun haben. Wenn die SSD mit 4 Lanes angebunden ist, ist das eigentlich ein gutes Zeichen. Da ich das bisher noch nicht gehört habe, würde ich sagen: beobachten.

      Viele Grüße
      Stephan

  2. Jannoh sagt:

    So kleines Update meinerseits:

    – Macbook Mitte 2014
    – Kingston KC 1000
    – Adapter von Sintech

    Hab alle Schritte in der oben beschriebenen Reihenfolge durchgeführt und alles lief fehlerfrei. SSD auf Anhieb erkannt und läuft stabil mit 4 Lanes.

    Danke für diesen tollen Blog!

    Gruß Jan

  3. Fabian sagt:

    Hallo, hat schon jemand Erfahrung mit der neuen SSD von Intel, 760p?

  4. Julian sagt:

    Hey! Erst mal danke für diese gute Informationsquelle hier!
    Ich habe ein Macbook Pro 2015 vor mir mit Sintech-Adapter (direkt aus China) und Samsung 960 Evo 500GB. Die SSD wurde erkannt (4 Lanes), MacOS ist installiert, friert aber beim Aufwachen aus dem Standby immer ein (Ordnersymbol mit Fragezeichen). Mehrmaliges Ein- und Ausbauen haben nichts an den 4 Lanes geändert. NVRAM und SMC-Reset auch nicht. Mit wie vielen Einbauversuchen sollte man rechnen, damit die SSD mit 2 Lanes erkannt wird?

    Viele Grüße
    Julian

    • sh sagt:

      Hi Julian,

      vielen Dank! Das klingt danach, dass die SSD den Sleep Mode nicht mag. Die Samsungs sind da manchmal etwas zickig. Versuch mal den pmset Befehl (letzer Abschnitt oben in der Anleitung). Damit sinkt Deine Standbybatterielaufzeit etwas, aber es müsste stabil laufen. Wenn das nicht hilft, würde ich eine andere SSD probieren, da sie ja korrekt erkannt wird und Du verbindungstechnisch keine Probleme zu haben scheinst.

      Viele Grüße
      Stephan

      • Julian sagt:

        Hilft leider nicht…

        • sh sagt:

          Hm, Du kannst vielleicht noch versuchen mal eine Lage Tape um den Adapter zu kleben, damit er fester sitzt. Andernfalls müsstest Du die SSD und/oder den Adapter tauschen.

          Viele Grüße
          Stephan

          • Julian sagt:

            Ich habe mittlerweile eine andere SSD, die WD Black 512 GB, ausprobiert: selbes Problem. Ich werde jetzt auf eine Transcend-SSD ausweichen, die zwar teurer ist, aber hoffentlich stabil in meinem Macbook funktioniert.

  5. HALI sagt:

    Hey

    Macbook A1502 13″ 2015 mit dem Adapter aus China
    (neues schwarzes modell)
    mit 500GB Samsung evo hat sofort geklappt.

    lg

  6. Julian sagt:

    Ich habe bei meinem Ende 2013 MacBook eine Samsung EVO 960 eingebaut.
    Bei mir wurde die Festplatte aber nur erkannt als ich über einen Bootfähigen USB-Stick mit High Sierra gestartet habe. Auch über “diskutil list” ging es nicht.
    Die Installation konnte dann aber auch nicht über den Stick erfolgen (das brach immer wieder ab) sondern nur über die Internet Wiederherstellung. Jetzt läuft es aber gut.
    Nur vorher auf High Sierra updaten und dann eine der Möglichkeiten für die Wiederherstellung verwenden funktioniert anscheinend doch nicht.
    Vielleicht sollte man das mit aufnehmen.
    Sonst ist die Anleitung super.
    Danke.

    • sh sagt:

      Hi Julian,

      Du hast also mit dem Stick die SSD formatiert, dann neu gestartet und Internet Recovery gemacht? Das ist ein guter Hinweis, danke, das werde ich aufnehmen.

      Den Standby-Modus hast Du angepasst? Sonst läuft alles?

      Danke und viele Grüße
      Stephan

  7. John sagt:

    Hallo an Alle,

    Erstmal vielen Dank für die tolle informative Webseite. Die Info und Erfahrungstips waren extrem hilfreich:-)!

    Ich möchte auch mit euch meine Erfahrung teilen. Evtl. kann sie jemand helfen!

    Hardware:
    Macbook Air 11“ Mid 2013
    Macbook Pro Retina 13“ Mid 2014
    Macbook Pro Retina 13“ Early 2015

    SSD:
    M.2 NVMe WD Black 512 GB PCIe 3 – x4 Lines

    Adapter:
    1 – Sintech Adapter Lang-Format, erhältlich bei Amazon. Mit diesem Adapter hat alles super geklappt. Kleiner Nachteil ist, dass der Adapter mit der SSD etwas zu dick ist.

    (Sintech NGFF M.2 PCIe 2280 SSD Karte ersetzen SSD mz-jpu128t sd6pq4 m-128g of 2013 2014 2015 MacBook https://amzn.to/2GOIybQ)

    2 – TS Trade Adapter Klein-Format, auch erhältlich bei Amazon. Bei diesem Adapter muss man einiges an der Steckleiste nacharbeiten, sonst passt nicht vollständig in dem Macbook Pro Anschluss.

    (TS Trade 12 + 16pin für 2015 Macbook zu M.2 NGFF M-Key SSD Konvertieren Karte für A1502 A1466 https://amzn.to/2H6KEYh)

    Umbau:
    Die Umbau war umkompliziert. Untere Aluminiumplatte ausgebaut, interne Stromversorgung abgetrennt, dann einfach alte SSD entfernt, Adapter mit der M.2 NVMe PCIe SSD eingebaut und fertig.

    (““Bitte hier die ESD – Elektrostatische Sicherheiten genau beachten, sowie Stromversorgung der Hauptplatine unbedingt abtrennen““).

    Wie ich schon oben erwähnt habe (Adapter 2), bei dem kleinen Format des Adapters, je nachdem bei welchem Hersteller/Händler man bestellt, muss man die Steckleiste etwas erweitern/nacharbeiten, sonst kann man den Adapter nicht vollständig an der Kontaktstelle des SSD-Anschlusses des Macbook Air/Pros Retina anschließen.

    Bei dem langen Format (Adapter 1), ist die Plastikstelle der Verbindungskontakte des Adapters etwas zu dick und dadurch muss die untere Aluminium-Platte mit etwas Druck zugeschlossen werden. Als Sicherheit habe ich einen kleinen Papier/ESD-Klebenband Streifen auf die Aluminium Plattenoberfläche geklebt um mögliche Kontakte zwischen Platte und SSD zu vermeiden.

    Ergebnisse:
    Bei beiden Adaptern wurde die NVMe PCIe SSD von WD direkt ohne Probleme von dem mir erstellten USB Installation Stick mit MacOS High Sierra direkt anerkannt, formatiert und installationsbereit gestellt.

    Nach der MacOS High Sierra Installation wurde die PCIe SSD bei dem 2015er Retina mit voller Link-Breite/Geschwindigkeit 8.0GT/s (PCIe 3) – x4 Lines anerkannt und hier musste ich nichts an das Betriebssystem anpassen:-)!

    Bei dem 2013er Air und dem 2014er Retina wurde die NVMe SSD mit einer Link-Breite/Geschwindigkeit von 5.0GT/s (PCIe 2) – x4 Lines anerkannt, was etwas cooles war, da laut Apples technischen Daten die Bus-Breite/Geschwindigkeit bei diesen Modellen nur eine PCIe 2 – x2 Lines unterstützen sollte.

    Bei diesen 2 Modellen muss man die entsprechenden Änderungen im Betriebssystem (Trim, Sleep-Modus, etc.) vornehmen, was in der Guideline dieses Artikels beschrieben/empfohlen ist, um eine 100%ige Kompatibilität zu gewährleisten.

    Hinweisel
    Ich habe auch eine Jetdrive 825 (SSD mit dem externen Gehäuse) probiert, hier wurde die AHCI Transcend SSD bei den Modellen von 2013 und 2014 nur mit einer 5.0GT/s (PCIe 2) – x2 Lines Verbindung anerkannt. Bei dem 2015 Modell ist die Geschwindigkeitsverbindung etwas besser 8.0GT/s – x2 Lines.

    Coole Sache ist auch, dass die beiden Adapter mit einer NVMe SSD mit dem externen Gehäuse der Jetdrive 825 unter MacOS high Sierra vollständig anerkannt wurden und so könnte ich dadurch andere NVme SSD, die bei mir herum lagen, einfach für Backups benutzen:-).

    Fazit:
    Der Umbau bzw. die Nachrüstung lohnt sich:-)! Man sparrt auf jeden Fall Geld im Vergleich zu dem originalen Apple SSD und genießt trotzdem alle Vorteile.

    Je nachdem welche Hardware (Adapter/SSD) in Einsatz kommt, man muss einige Fummelarbeit erledigen oder gar keine Nacharbeit leisten, wenn man ein bisschen mehr Geld investiert.

    Ich habe bis jetzt keine Geschwindigkeitsprobleme/Nachteile feststellen können und wie wir alle wissen, die Geschwindigkeit hängt immer davon ab, von welchen NVMe SSD Herstellern kommt.

    Ich bin sehr froh, dass ich diese Webseite gefunden habe und bedanke mich sehr bei dem Autor des Artikels:-)!

    Sorry wegen des langen Textes aber ich hoffe, dass ich auch jemandem helfen konnte!

    Viele Grüße.

    • sh sagt:

      Hallo John,

      wir haben uns zu bedanken! Zu lang geht gar nicht bei den vielen Informationen! Herzlichen Dank dafür, schön, dass es bei Dir in sämtlichen Kombinationen geklappt hat. Die JetDrives scheinen sich bei der Geschwindigkeitsaushandlung etwas konservativer zu verhalten, aber das ist wohl im Sinne der Stabilität, damit sie immer laufen.

      Auch sehr interessant, dass es mit dem Adapter in externen Gehäusen klappt. In Zukunft dürften die wohl zahlreicher werden, und da ist es gut zu wissen, was mit ihnen anstellen kann. :)

      Die dicke bei den Adaptern ist son Ding. Wir konnten bisher immer mit “freundlichem” Druck alles wieder schließen ohne dass es hinterher Probleme gab. Wie hast Du denn die Adapter nachgearbeitet? War das Problem, dass die Platine nicht präzise genug war und Du hast zum Messer gegriffen?

      Erneut Danke für Dein Feedback und viele Grüße
      Stephan

  8. John sagt:

    Hallo Stephan,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort!

    Ich finde es klasse und toll, dass du uns immer mit deinen Antworten und Aktualisierungen des Berichts auf dem Laufende hälst. Tolle Arbeit. Ich gratuliere dir sehr:-)

    Ja, mit der Dicke des Adapters (Adapter 1 – Lang-Format) war es auch nicht so problematisch, Ich wollte es nur erwähnen und hätte es auch mit einem “freundlichen“ Druck die Aluminiumplatte wieder zuschließen können.

    Mit dem kleinen Adapter (Adapter 2), wie ich schon schrieb, muss man die Vorrichtung der Steckleiste des Adapters etwas erweitern, da sie sehr schmal konstruiert ist und dadurch passt der Adapter nicht vollständig.

    Ich habe diese Öffnung mit einem Cut-Messer erstmal etwas vorsichtig abgeschliffen und dann mit einem 1 mm Bohrer abgerundet. Man muss nur extrem drauf achten, dass die Kupfer Kontakte der kleinen Adapter-Platine nicht berührt/beschädigt werden. Aber nach diesem Angriff läuft es super mit dem Adapter und SSD.

    Mein MacBook Air 11“ läuft einwandfrei mit der neuen eingebauten Hardware! Ich habe sogar bessere Leistung zu der originalen Apple-Toshiba SSD.

    Originale einbaute AHCI Apple (Toshiba) SSD.
    Anerkannte Link-Breite/Geschwindigkeit:
    5.0 GT/s (PCIe 2) – x2 Lines:
    Lesen 670 MB/s – Schreiben 345 MB/s

    NMVe M.2 PCIe SSD WB Black + Adapter.
    Anerkannte Link-Breite/Geschwindigkeit:
    5.0 GT/s (PCIe 2) – x4 Lines:
    Lesen 1395 MB/s – Schreiben 645 MB/s

    Ich bin sehr zufrieden:-)!

    Viele Grüße

    • sh sagt:

      Herzlichen Dank für die netten Worte! Das klappt natürlich alles nur, wenn es auch Feedback gibt, deswegen bin ich immer froh, wenn es neue Erfahrungsberichte gibt.

      Schön zu hören, dass es bei Dir auch zu einer Gewschwindigkeitserhöhung geführt hat, mit dieser Feststellung hat nämlich damals alles angefangen. :)

      Viele Grüße
      Stephan

  9. Wieslaw Prymka sagt:

    Alles klar,

    werde diese SSD bestellen und meine Erfahrung dann hier teilen.

    Gruss
    Wieslaw

    • sh sagt:

      Das wär super, danke!

      • Wieslaw Prymka sagt:

        Leider wird die Intel 760p SSD nicht erkannt.

        Am Adapter kann es normalerweise nicht liegen da ich diesen Adapter direkt in China bestellt habe und er mit der Kingston HyperX ohne Probleme gelaufen ist.

        Denke es wird mir nichts andere übrig bleiben wie diese zurück zu schicken.

        Oder hat noch jemand eine Idee?

        Gruss
        Wieslaw

  10. Klaus sagt:

    Hallo zusammen,

    nachdem der Speicher meines MB Retina Mitte 2015 von 500 GB zur Neige ging, habe ich mir die „klassische“ Variante Kingston 960 GB besorgt.
    Vor dem Umbau allerdings das Problem den passenden Schraubendreher zu finden. Für meine älteren MB passre der Pentalobe ja noch – Mitte 2015 hat jedoch eine „Kleeblattschraube“ und die Bezeichnung P1 ist anscheinen überall anders in Verwendung. Wie mehrere Vesuche zeigten ist drr passende in Europa nicht erhältlich. Fündig wurde ich in China (wen wundert‘s).
    Mit Amazon-Adapter trotz aller beschriebenen Versuche null Erfolg.
    Adapter aus China bestellt, eingebaut und losgelegt. SSD wurde sofort erkannt. Wiederherstellung aus TM-Backup problemlos.
    Vielen Dank für die super Anleitung und an alle Postenden im Forum – hier hat es echt wertvolle Tipps gegeben!!

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