Welchen Mac kaufen? Eine Entscheidungshilfe.

Apple Mac mini 2014

Vom Mac mini über die MacBooks und iMac (Pro)s bis hin zum Mac Pro: Apple bietet für jeden Anwendungszweck einen Rechner mit jeweils eigenen Vor- und Nachteilen an. Wir versuchen Euch durch das Angebot zu navigieren und Euch eine Entscheidungshilfe zu geben.



Professionelle Desktop Macs: iMac Pro und Mac Pro

Fangen wir mit den professionellen Desktop Macs an: Sucht Ihr das das Maximum an Rechenleistung, weil Ihr viel Videoschnitt macht, wissenschaftliche Simulationen laufen habt oder sonstige rechenintensive Anwendungen nutzt, so werdet Ihr einen Blick auf den iMac Pro und in Sonderfällen auch auf den Mac Pro werfen.

In diesem Fall lest auf der iMac Seite, dort findet Ihr Kriterien, wie sich die Geräte unterscheiden und welches am ehesten für Euch in Frage kommt. Habt Ihr kein hohes Budget braucht aber trotzdem hohe Leistung, kann auch ein gut ausgestatteter iMac eine Alternative sein.



Mobile Rechenleistung: MacBook, MacBook Air und MacBook Pro

Auch für die Abgrenzungen zwischen MacBook, MacBook Air und MacBook Pro haben wir eine eigene Detailseite erstellt, die Ihr hier findet. Das Kriterium für die mobilen Macs ist immer portable Rechenleistung. Die Unterschiede zwischen den Modellen sind nicht zu vernachlässigen, daher haben wir versucht die Eigenheiten der Modelle für Euch gut herauszuarbeiten.



Schöner und schneller Desktop Mac: iMac

Als schnelles Entscheidungskriterium kommt das Display in Betracht: Möchtet Ihr ein großes Display haben, besitzt noch keines und wollt einen aufgeräumten Schreibtisch? Dann ist der iMac die erste Wahl. Kein Schreibtischrechner hat sich mit seiner Schönheit und guten Usability zu einem Designereinrichtungsgegenstand etabliert wie der iMac. Haben wir mit diesem Argument Euren Geschmack getroffen, lest hier im iMac Kapitel weiter auf welche technische Ausstattung Ihr bei einem Kauf achten solltet. Auch für Nutzer mit begrenztem Buget ist ein guter “normaler” iMac im Gegensatz um iMac Pro eine gute Alternative.



Mac mini oder MacBook Air? Die gerne übersehene Alternative

Da also die Kriterien für die großen stationären Macs und die mobilen MacBooks recht eindeutig sind, verweisen wir direkt auf die Detailseiten zu diesen Rechnern. Interessanter wird es bei der Entscheidung zwischen Mac mini und MacBook Air, auf die wir im Folgenden eingehen.

Habt Ihr schon die Peripherie wie Maus, Tastatur und Monitor, so seid Ihr gut vorbereitet und habt vielleicht einen Mac mini im Kopf. Allerdings ist in der aktuellen Situation folgendes zu beachten: Der Mac mini wurde seit über drei Jahren nicht aktualisiert. Er ist immer noch ein guter Rechner, aber eventuell etwas zu teuer für die angebotene Leistung. Der iMac, der ein Display mitbringt, ist einige hundert Euro teurer, jedoch gibt es eine oft übersehene Alternative: das MacBook Air.

Die Konfiguration des MacBook Air mit 1,8 GHZ i5 Prozessor ist ungefähr so schnell wie ein Mac mini mit einem älteren 2,6 Ghz i5 Chip und kostet, wählt man beim Mini eine SSD dazu, nur 40 Euro mehr. Es hat zwar dann nur 128 GB Speicher statt 256 GB, bringt aber schon Bildschirm, Tastatur, ein fantastisches Trackpad und einen Akku mit. Bestellt man diese beim Mac mini dazu ist das MacBook Air sogar 228 Euro billiger (mit 128 GB SSD) bzw. nur noch 27 Euro teurer als ein gleich ausgestatteter Mac mini (beide mit 256 GB Speicher) – den Bildschirm gibt es sozusagen für lau dazu. Der Vorteil zum Mac mini ist offensichtlich: Ihr besitzt auch einen vollständig mobilen Mac. Wenn Ihr also doch mal unterwegs arbeiten wollt, ist das ohne Aufpreis möglich, Ihr müsst nur ein paar Kabel abstecken.

Die ganze Bandbreite möglicher Modelle und sinnvoller Ausstattungen für den Mac mini findet Ihr im Folgenden. Details zum MacBook Air auf der MacBook Detailseite.



Wann soll ich den Mac mini kaufen? Der beste Kaufzeitpunkt.

Apple Mac mini 2014

Der Mac mini wurde zuletzt am 16. Oktober 2014 aktualisiert – das ist über drei Jahre her.

grün heißt: aktuell
orange: nähert sich dem Ende des Produktzyklus
rot: Aktualisierung steht kurz bevor – besser warten




Welchen Mac mini kaufen? Entscheidungshilfe und -kriterien.

Apple bietet den Mac mini als günstigstes Einstiegsmodell in die Apple Welt an. Für viele ist der Mac mini die Alternative zu einem iMac, wenn man einen eigenen Monitor benutzen möchte. Will man beispielsweise einen 27″ Monitor nutzen, aber die nicht die Rechenleistung eines 27″ iMac mitbezahlen, so ist die Kombination aus Mac mini und Nicht-Apple-Monitor eine interessante Alternative. Dabei kann man auch gleich zu einem matten Modell greifen, welches bei Apple gar nicht mehr im Angebot ist. So kommt man in den Genuß von Apples macOS und des entsprechenden Ökosystems, kann von der Energieeffizienz des kleinen Rechners profitieren und hat freie Wahl beim Monitor. Zu beachten ist allerdings, dass im Preis des Mac mini nur der mini und ein Stromkabel enthalten ist. Im Gegensatz zum iMac bekommt man also keine Tastatur und keine Maus dazu. Wer hier sowieso zu alternativen Anbietern greift, zahlt damit nicht doppelt. Alle anderen sollten diesen Preisaufschlag beachten.

Durchwachsenes Leistungsangebot

Die Rechenleistung hat Apple beim aktuellen Mac mini nicht groß gesteigert und die leistungsfähigen Modelle sogar stark beschnitten (s.u.). Aufgrund des ausgeklüngelten Preisgefüges empfehlen wir zwei Modelle:

  • Als günstigste Alternative das kleinste Modell mit 1,4 GHz und 4 GB RAM. Das reicht für alltägliche Aufgaben. Zudem sollte man hier, wenn man es sich zutraut, die verbaute Festplatte gegen eine SSD tauschen. Die günstigste und in der gegenwärtigen Situation sinnvollste Lösung. Die vier GB sind auch zu verkraften, wenn man sich eine SSD einbaut. Für Sparfüchse die ideale Lösung.
  • Als zweite Alternative bietet sich der Mac mini mit 2,6 GHz Prozessor an, der gleich mit 8 GB RAM und der etwas schnelleren Intel Iris Grafik kommt. Dazu empfehlen wir auch hier dringend den Umbau auf eine SSD oder das Mitbestellen von SSD oder Fusion Drive bei Apple. Damit liegt ein sinnvoller Mac mini, bei dem man nicht mehr selbst Hand anlegen muss, bei mindestens 1.059 Euro.

Wenn ihr extrem viel Flashspeicher haben möchtet müsst ihr zum Topmodell mit 2,8 GHz greifen. Das finden wir allerdings nicht sinnvoll, da die Rechenleistung weit unter den der Vierkernmodelle aus der Serie davor liegt. Hier solltet ihr zu einem gebrauchten Modell greifen, dass wesentlich leistungsfähiger ist und Euch zudem die Möglichkeit bietet selbst aufzurüsten. Den Mac mini mit viel Rechenleistung als Alternative zum iMac zu konfigurieren ist beim aktuellen Lineup nicht möglich.


Was hat sich geändert?

Im Gegensatz zum Vorgängermodell hat Apple die Aufrüstmöglichkeiten des aktuellen Mac mini stark eingeschränkt: so ist es nicht mehr vorgesehen die vorher leicht abnehmbare Bodenplatte ohne Werkzeug zu entfernen. Das hat seine Gründe: Apple lötet nun beim Mac mini wie bei den MacBooks den Arbeitesspeicher auf, nachträgliches aufrüsten ist demnach nicht möglich. Auch der zweite Platz für eine Festplatte oder SSD ist einer Halterung für eine proprietäre Apple SSD gewichen.

Vorgänger-Topmodell doppelt so schnell

Leider ist im gleichen Zug die Leistungsfähigkeit des kleinsten Rechners nicht so gestiegen, wie man erwartet hatte: so liegt der Stromverbrauch mit den neuen Intelprozessoren zwar ein paar Watt niedriger, jedoch ist die Rechenleistung nur um ein paar Prozentpunkte gestiegen. Besonders gravierend: da Intels Vierkernprozessoren einen anderen Sockel nutzen als die Zweikernmodelle, hat sich Apple dafür entschieden nur die Zweikernmodelle anzubieten. Das führt dazu, das die Vierkern-Topmodelle aus der alten Serie, die es mit der Rechenleistung der iMac aufnehmen konnten, bei Multi-Core Berechnungen weit schneller sind als die schnellsten Zweikernmodelle, die Apple jetzt anbietet.

Technischer Fortschritt

Positiv zu erwähnen ist, dass der kleine Mac jetzt Thunderbolt 2 und ac WLAN mitbringt und einen HDMI-Port, der auch 4k Monitore ansteuern kann – allerdings nur bei 30Hz oder 24Hz. Auch die verbauten SSDs sind schneller geworden.

Durch die Beschränkung auf die Prozessoren mit nur zwei Kernen fällt aber großer Einsatzbereich für den Mac mini weg: die Alternative mit viel Rechenleistung zum iMac mit eigenem Monitor. Da die Rechenleistung sich für die unteren Modelle nur knapp über der Leistung der Vorgängermodelle bewegt, gibt es für dessen Besitzer keinen Grund aufzurüsten. Für die Besitzer der Topmodelle mit Vierkernprozessoren brechen sogar goldene Zeiten an: diese Modelle sind aufgrund ihrer Leistung als Gebrauchtgeräte sehr begehrt.

Daher sollte man entweder zu einem günstigen aktuellen Mac mini greifen, ein gebrauchtes Vierkernmodell in Betracht ziehen oder auf das nächste Update warten.



Technische Daten

Apple Mac mini 2014 Ports

Mac mini 1,4 GHz

  • 1,4 GHz Dual Core Prozessor
  • 4 GB Arbeitsspeicher, optional bis 16GB
  • min. 500 GB Festplatte, optional Fusion Drive
  • Intel Graphics 5000


Mac mini 2,6 GHz

  • 2,6 GHz Dual Core Prozessor
  • 8 GB Arbeitsspeicher, optional 16 GB
  • 1 TB Festplatte, optional Fusion Drive oder SSD
  • Intel Iris Graphics


Mac mini 2,8 Ghz

  • 2,8 GHz Dual Core Prozessor
  • 8 GB Arbeitsspeicher, optinal 16 GB
  • 1 TB Fusion Drive, optional SSD
  • Intel Iris Graphics


Bei allen Modellen gleich:

  • eingebauter Lautsprecher
  • Audioausgang und -eingang
  • SDXC Steckplatz
  • vier USB 3.0 Ports
  • zwei Thunderbolt 2 Anschlüsse
  • ein Gigabit Ethernetport
  • ac WLAN und Bluetooth 4.0
  • HDMI Port
  • Infrarot Empfänger



Mac mini vs. iMac

Die aktuelle des Mac mini ist nicht mehr die leistungsstarke Alternative wie vorher, sondern wurde von Apple leistungsmäßig eingebremst und stellt nun wirklich einen Einsteigerrechner dar. Da er auch ohne weiteres Zubehör kommt, ist er in den einfach Varianten günstig zu haben und erlaubt die freie Wahl des Monitors. Hinsichtliche der Ports und der WLAN-Geschwindigkeit ist er jedoch genauso leistungsfähig wie ein iMac oder gar Mac Pro. Fürs Internetsurfen oder einfache Büroaufgaben ein idealer und leiser Rechner. Wenn allerdings Aufgaben mit Ansprüchen an die Rechenleistung warten, hilft nur der Griff zu einem iMac mit Vierkernprozessor.



Klein, sparsam, weniger flexibel.

Mac mini

Der Mac mini erfüllt seine Aufgabe als günstiger und sparsamer Rechner immer noch, wenn man das richtige Modell wählt. Für Mac User, die mehr Freiheit als bei einem iMac möchten, ist der Mac mini die richtige Wahl. Auch ist aktuelles ac WLAN an Bord, ebenso wie Thunderbolt 2.

Die Flexibilität des einfachen Aufrüstens hat Apple jedoch beim aktuellen Modell stark eingeschränkt. Der Arbeitsspeicher ist aufgelötet und Prozessoren mit vier Kernen gibt es gar nicht mehr. Unsere Empfehlungen oben sind daher diesen Umständen geschuldet und nicht mit Begeisterung getroffen.



Wo soll ich den Mac mini kaufen?

Zum Mac Kauf bieten sich verschiedene Händler an. Neben Apple haben wir Euch noch weitere zuverlässige Händler aufgelistet.

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