Neues MacBook Pro mit M1 Pro und HDMI, ohne Touchbar

Apple MacBook Pro 14 16 inch 10182021

Die neuen MacBook Pro gehen einen Schritt zurück und ein paar nach vorne.

Apple hat das neue MacBook Pro vorgestellt, dass mit unzähligen Änderungen und Überraschungen aufwartet.

Äußerlich sticht ins erstes ins Auge, dass das Design sich an die Vor-Unibody Modelle anleht, die so bis 2008 verkauft wurden: die Unterseite ist etwas geschwungen, der Deckel sehr kantig. Es sieht auf Fotos dicker aus als das alte Modell, das ist aber optische Täuschung durch den nicht abgerundeten Deckel. Hinzu kommt, dass es einige totgesagte Ports wieder zurück an den Mac geschafft haben: so ist der SD-Kartenslot wieder da ebenso wie HDMI. Und auch MagSafe in der dritten Generation. USB-A hat allerdings nicht mehr Einzug gehalten und auch der Audioport hat keinen optischen Digitalausgang. Wer in den vergangen Jahren schon alles auf USB-C umgestellt hat könnte sich eventuell ärgern: es gibt nämlich nur noch drei USB-C/Thunderbolt Ports.

Apple MacBook Pro 16 inch Final Cut Pro 10182021

Auch das Display, jetzt in 16″ und 14″ erhältlich, hält eine Überraschung bereit: um die schwarzen Ränder möglichst klein zu halten kommt nun auch das MacBook Pro wie das iPhone mit einer Notch. Das sieht im ersten Moment schon etwas seltsam aus, ist aber aufgrund der dort verbauten neuen 1080p Webcam der Preis für die dünnen Ränder und den vergrößerten Displayplatz.

Verschwunden ist auch die Touch Bar. Von einigen gehasst oder ignoriert, von anderen sehr geliebt und in den alltäglichen Workflow eingebunden hat Apple diese Eingabemöglichkeit gestrichen. Es gibt ab sofort normale Funktionstasten, und diese auch noch so groß wie die normalen Tasten.

Apple MacBook Pro MagSafe 10182021

Man kann fast schon sagen, dass Apple alle Änderungen, die mit dem neu designten Modell von 2016 eingeführt wurden, alle wieder rückgängig gemacht wurden: Butterfly Tastatur, Beschränkung auf nur USB-C Ports, Touch Bar. Apple hatte über eine halbe Dekade versucht den Markt zu ignorieren. Aber die Beschwerden über schlechte Tastaturen, wenige und falsche Ports und die seltsame Touch Bar waren sehr ausdauernd, so dass Apple jetzt wie alle PC Hersteller auf verschiedene Ports setzt um so im Alltag endlich ohne Dongles einsetzbar zu sein.

Wir können uns aber nicht nur über die Zurücknahme von alten Fehlern und endlich eine angemessene Webcam freuen, Apple legt auch nach und fasziniert mit neuen starken inneren Werten. So bietet das neue MacBook bis zu 17 Stunden Videowiedergabe (beim 14″ Modell – das 16″ Modell bietet sogar 21 Stunden). Das liegt unter anderem auch am Display, welches ProMotion mitbringt. Diese Funktion passt die Bildwiederholrate nach dem dargestellten Inhalt an. Wenn Ihr also eine statische Website betrachtet sinkt die Wiederholrate auf wenige Hertz und braucht somit weniger Strom. Bei bewegten Inhalten geht die Frequenz auf bis zu 120 Hz hoch.

Apple M1 Pro M1 Max Chips 10182021

Apple M1 Pro M1 Max CPU Performance 10182021

Den größten Technischen Fortschritt gibt es allerdings bei den verwendeten Chips: ausgehend vom M1 hat Apple den M1 Pro und M1 Max entwickelt. Der M1 Pro bietet insgesamt zehn Rechenkerne, davon sind acht High Performance. Dazu gibt eine GPU mit bis zu 16 Kernen, was den M1 Pro bis zu 70% schneller als den M1 macht. Speicher ist bis zu 32 GB möglich. Der M1 Max hat die gleiche Anzahl Rechenkerne, bietet aber eine GPU mit bis zu 32 Kernen. Die Grafikleistung ist also deutlich besser. Auch kann der Speicher mit 64 GB doppelt so groß sein.

Die ganze neue Technik kostet allerdings. Das alte 13″ MacBook Pro mit M1 wird für knapp 1450 Euro weiterverkauft. Das neue 14″ Modell kostet mindestens 2250 Euro, das 16″ Modell geht bei 2750 Euro los. Allerdings sind die neuen Modelle auch etwas besser ausgestattet.

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