Welches MacBook Pro kaufen? Tipps zur Entscheidungsfindung

Apple MacBook Pro

Das MacBook Pro ist das älteste Modell in Apples Laptop-Linie und häufig wird vom Kauf dieses Modells abgeraten – diesen Tipp können wir so nicht unterschreiben. Wir finden, dass es bei bestimmten Anwendungsfällen und Kaufkriterien durchaus seine Berechtigung hat.


MacBook Pro eingestellt. Nur noch gebraucht erhältlich.

Apple MacBook Pro

Das MacBook Pro ohne Retina Display befindet sich nicht mehr im Verkauf. Gebraucht erhältlich bietet es dennoch einige Vorteile gegenüber neueren Modellen


Wir halten Euch an dieser Stelle immer auf dem Laufenden über die Aktualität des Produktes. Selbstverständlich gilt wie immer bei Technik: wenn man es braucht, soll man es kaufen.

grün heißt: aktuell
orange: nähert sich dem Ende des Produktzyklus
rot: Aktualisierung steht kurz bevor – besser warten






Entscheidungshilfe und -kriterien für das MacBook Pro

Wer sich von den Retinadisplays verzaubern lässt, wird die ältere Bauart der MacBook Pros nicht mehr unbedingt in Betracht ziehen. Diese hat aber einige Vorteile: So ist es das einzige Modell, dass noch mit einem DVD-Laufwerk aufwarten kann. Wer also immer noch mit diesen Datenträgern zu tun hat, ist auf dieses Modell angewiesen.

Auch bietet es den Luxus Firewire und einen Ethernetport an Bord zu haben, ohne dass man mit einem oder zwei seine Thunderboltports anzapfen muss – sofern man sie auch immer dabei hat. Aber auch Liebhaber der moderneren Anschlüsse kommen nicht zu kurz: so stehen zwei USB 3.0 Ports zu Verfügung sowie immerhin ein Thunderboltport der ersten Generation.

Gute Leistung, Ethernetport, selbst aufrüstbar, Akku leicht zu wechseln.

Das Modell bietet kein Retina Display – geschenkt. Dafür punktet es mit anderen Werten: Nachhaltigkeit. Die Bodenplatte ist mit nur ein paar Schrauben gesichert. Schon kann man in Eigenregie Festplatte, Arbeitsspeicher und sogar den Akku aufrüsten bzw. austauschen. Das alles ist bei den Retinamodellen gar nicht oder nur unter hohem Aufwand möglich. Wer also plant sein Gerät nach drei Jahren nicht mit einem defekten Akku für 200 Euro in Reparatur geben zu müssen, ist mit diesem MacBook auf der sicheren Seite.

Etwas schwerer und kein Retina Display

Der Preis dafür ist wie gesagt das fehlen des Retina Displays (das aber nur die gleiche Bildinformation unterbringt, nur besser aufgelöst) und das etwas höhere Gewicht. Dafür kann man aber sein MacBook durch das Ersetzen des DVD-Laufwerks mit einer einem weiteren Massenspeicher zum Kapazitäts oder Geschwindigkeitsmonster aufrüsten: Kein aktuelles anderes MacBook bietet die Möglichkeit SSD für Schnelligkeit und herkömmliche Festplatte für Kapazität (per Adapter) in einem Gerät zu vereinen. Wer ganz eilig hat, kann das Modell sogar selbst mit 2 TB Flashspeicher aufrüsten – das geht bei Apple selbst beim 15″ Retina nicht mal gegen Geld und gute Worte.

Das Gerät bietet also zeitgemäße Leistung und hat den Vorteil noch nicht unter Apples “Dünner ist besser”-Philosophie zu leiden. Das leicht höhere Gewicht wird durch große Flexibilität gepaart mit großer Nachhaltigkeit und günstigen Kosten bei Akkutausch wettgemacht. Nicht umsonst hat unser hier getestetes MacBook Pro mit SSD und neuem Akku schon fünf Jahre fehlerfrei auf dem Buckel.



Technische Daten

  • Display mit 1280 x 800 Pixeln
  • 2,5 GHz Dual-Core i5 bis 2,9 GHz i5
  • 4 GB Arbeitsspeicher, optional 8 GB
  • 500 GB Festplatte
  • Intel Graphics 4000
  • FaceTime HD Kamera
  • Stereolautsprecher, Mikrofon
  • Audioanschluss
  • zwei USB 3.0 Ports
  • ein Thunderbolt Anschlüss
  • einmal Firewire 800
  • n WLAN und Bluetooth 4.0
  • SDXC Steckplatz



MacBook Pro Retina vs. MacBook Pro Retina

Das MacBook Pro Retina bietet ganz klar das bessere Display und ist leichter. Der Preis dafür ist das fehlende Laufwerk, die Möglichkeit es selbst aufzurüsten, hohe Kosten beim Akkutausch nach zwei bis drei Jahren und die Notwendigkeit für Firewire und Ethernet immer Adapter dabei haben zu müssen.

Wenn Eure Kernwerte also Nachhaltigkeit sind und ihr gerne mehr Flexibilität beim Aufbau eines MacBook haben möchtet, ist das MacBook Pro immer noch eine gute Wahl.




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