Naja gut, das Verbindungsstück ist aus Stahl. Aber das restliche Fahrradschloss ist aus einem Kunststoffgeflecht, dass sehr viel Gewicht einspart.

Bisher war ja immer die Devise: schwerer ist besser und gehärteter Stahl ist nun nicht gerade leicht. So konnte man die gesparten Kilos bei einem hochwertigen Rennrad gleich wieder in ein Schloss investieren. Das aus dem neuen Material Boaflexicore gefertige Litelok soll diesen Zielkonflikt auflösen: es wiegt weniger als ein Kilogramm.

Litelok

Litelok Bike

Litelok gerade

Litelok green

Dabei soll es genauso stabil und widerstandsfähig sein wie ein Stahlschloss. Selbstverständlich sind beide zu knacken, aber bei einer Fahrradsicherung geht es immer nur darum den Zeitaufwand so hoch zu halten, dass sich die Arbeit fürs Klauen nicht mehr lohnt. Sollte also ein Schloss mehrere Minuten durchhalten, ist schon viel gewonnen. Nicht umsonst lautet auch die Faustregel für Großstädte: Zwei Schlösser unterschiedlicher Bauart sind Gold wert.

Zwei Schlösser sind besser als eins.

Und die Glaubwürdigkeit? Ein Schloss aus Kunststoff? Das Team hat viel Erfahrung: Neil Barron hat Erfahrung in der Luft- und Raumfahrtbranche, in der er für Rolls Royce gearbeitet hat. Will Riley ist Marketingspezialist. Man kann also davon ausgehen, dass die beiden wissen, was sie tun.

Obwohl die Kickstarter-Kampagne erst kürzlich gestartet ist, ist die gewünschte Fördersumme schon zusammen. Wollt Ihr noch einsteigen, müsst Ihr für ein Exemplar mindestens 70 Britische Pfund hinlegen – nicht mehr als für ein gutes Stahlschloss.

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