Aktivlautsprecher mit Phono-Eingang für den Plattenspieler

Ihr sucht Aktivboxen, die den direkten Anschluß eines Schallplattenspielers ohne Vorverstärker erlauben? Wir haben ein paar für Euch gefunden.

Das Vinylfieber hat Euch gepackt, aber dennoch soll alles minimalistisch bleiben, weil die Wohnung klein ist? Verstärker, Vorverstärker etc. nehmen einiges an Platz weg, da wäre es doch besser man nimmt gleich ein paar gute Aktivlautsprecher.

Wenn Ihr kein brandneues Exemplar besitzt stammt der Plattendreher meist aus einer Zeit, wo die Schallplatte noch das Hauptmusikmedium war und hat keinen eingebauten Vorverstärker. Daher braucht Ihr für den direkten Anschluß an die aktiven Lautsprecher eine Version, die einen Phono-Eingang mitbringt. Dann ist ein Vorverstärker eingebaut und Ihr könnt moderne Aktivboxen mit Digitalverstärker mit einem alten analogen Plattenspieler ohne Vorerstärker kombinieren.




Dual LS 100 Aktiv-Lautsprecher Set mit Phono Eingang

Diese beiden aktiven Lautsprecher kosten als Paar incl. Vorverstärker um die 100 Euro. Dass da keine Wunder zu erwarten sind, dürfte klar sein. Das Aussehen ist ok, die Verarbeitung in der Liga “sie fallen nicht auseinander” und die Leistung mit 10 Watt übersichtlich.

Aber: der Sound ist ok und wer einen zehn Euro Plattenspieler vom Flohmarkt dranklemmt kann für kleines Geld Musik hören, ohne sich um irgendetwas anderes Sorgen zu machen. Eine praktische Lösung für den kleinen Geldbeutel also.




Klipsch R-15PM, The Three & The Sixes Powered Speakers für den Turntable

Die Firma Klipsch aus den USA hat den Trend zurück Schallplatten ernst genommen und bietet gleich mehrere Modelle mit Phonoeingang an. Das Design ist bei den Exemplaren The Three und The Sixes zudem gleichzeitig modern minimalistisch und altmodisch und damit schön anzusehen.



Klipsch R-15PM

Die Klipsch R-15PM sind der aktive Brot und Butter Lautsprecher der Firma. Für etwas über 400 Euro bekommt man das Stereopaar, das mit 50 Watt Leistung pro Kanal und einem 133mm großen Tieftöner aufwartet. An Eingängen stehen zweimal Analog, einmal optisch Digital und einmal USB bereit. Zudem gibt es Bluetooth und eine Sub Out.

Der Klang ist sehr gut, die kleine Fernbedienung zu verkraften und das Design auffällig, aber mal was anderes. Wer also für genau das Budget einen aktiven Lautsprecher sucht (nicht nur wenn es unbedingt um Phono Eingänge geht) ist hier gut beraten. Es gibt inzwischen auch eine kleinere Version, die 14er, aber die großen haben bisher bessere Kritiken.



The Sixes

Qualitativ und leistungstechnisch hochwertiger geht es beim “The Sixes” genannten Modell zu: 80 Watt pro Kanal, 165 mm Tieftöner verpackt in einem tollen Design. Am rechten Lautsprecher lässt sich Lautstärke und Eingang wählen, an und aus schaltet man das Gespann mit einem coolen Kippschalter.

Auch die Fernbedienung ist durchdacht: so kann man die einzelnen Eingänge direkt ansteuern und sogar die Bassstärke eines zusätzlich anschließbaren Subwoofers regeln. Praktisch.

An Ports stehen aptX Bluetooth, Phono, Aux, optischer Digital sowie USB Eingang zur Verfügung, sowie ein Mono Port für den externen Subwoofer. Nettes Detail bei der Optik: nimmt man die Gitter ab, sind keine Bohrungen für die Halterungen zu sehen. Das hilft dem lässigen Aussehen ungemein. Die aufgerufenen 850 Euro sind zwar ein Brett, wenn es allerdings Eure Hauptanlage wird, durchaus überlegenswert.



The Three
In ähnlichem Stil, allerdings als Tischstereodesign kommt das “The Three” genannte Modell daher. Auf den ersten Blick unscheinbar, bringt es auch viele Anschlüsse mit, die heutzutage aktuell sind. Dazu zählen wieder der Phonoanschluß und ein Aux sowie zusätzlich ein USB-Port. Andere digitale Eingänge fehlen.

Die Bedienelemente auf der Oberseite sind genauso massiv und schön anzusehen wie bei den beiden größeren Aktivlautsprechern und man kann sich gut vorstellen, dass es in einer Vielzahl von Orten in der Wohnung eine gute Figur macht.




Magnat Multi Monitor 220 mit Plattenspielereingang

Die Magnat Mulit Monitor 220 sind eine gute Alternative zu den Klipsch R-15PM, wenn lieber ein etwas klassischeres Design gewünscht ist. Die technischen Daten sind recht ähnlich, so gar das hintere Anschlussfeld ähnelt sich (wie bei alles Exemplaren über Herstellergrenzen übrigens). Es gibt einen 125mm großen Mitteltieftöner sowie statt es USB Eingangs einen zweiten digitalen: einen koaxialen mit bis zu 192 kHz/24 Bit.

Die eingebauten Digitalverstärker liefern zwei Mal 40 Watt. Die beiliegende, dem Klipsch The Sixes ähnelnde bessere Fernbedienung ermöglicht durch eine extra Taste das Verbinden mit Bluetoothgeräten als auch das direkte Einstellen von Höhen und Bass nach Wunsch. Auch an Board ist wie bei den meisten aktiven Lautsprechern ein Subwoofer Out, so dass Ihr im Fall der Fälle nochmal einen richtig großen Schallwandler für die tiefen Frequenzen anschließen könnt.




Triangle Aktivboxen mit Phonoeingang für den Plattenspieler

Auch der französische Hersteller Triangle bietet einen aktiven Lautsprecher mit Phonoeingang an. Die Rückseite zeigt erneut das übliche Anschlußlayout. Zudem sind auch die Daten ähnlich den kleinen Klipsch und den Magnat Multimonitor 220. Darauf auf den Klang zu schließen ist natürlich falsch, schließlich liegen Abstimmung und restliches Design bei den jeweiligen Herstellern.

Das Design wirkt bei den Triangle etwas eleganter, auch das Finish ist hochwertiger. Wer sich zudem gleich einen Plattenspieler dazu kaufen möchte, kann das auch direkt bei der Firma tun und bekommt ihn dann von einer recht bekannten Marke: Pro-Ject.




Kanto YU4 und YU6 mit Vorverstärker für den Plattenspieler

Die kleinere YU4 und die größere YU6 bringen auch einen Vorverstärker für Plattenspieler mit. Daneben bieten sie einen weiteren analogen Eingang, einen Subwoofer Out und zwei Mal einen optischen Digitaleingang. Die beiliegende Fernbedienung bietet viele Tasten, gut für alle, die gerne für eine Funktion auch einen Knopf haben.

Preislich liegen die Lautsprecher zwischen 300 und 370 Euro. Das Design lehnt sich mit dem Kunststoffgehäuse an Monitorlautsprecher an, ist aber minimalistisch genug, um überall Platz zu finden.


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