USB-C Ports sind die Zukunft, dennoch verwendet die überwiegende Anzahl an Geräten immer noch USB-A Kabel, selbst Apples iPhones. Praktisch wäre also ein Ladegerät, dass beides mitbringt…

So wie das Cabstone Quick Charge 3.0 Ladegerät mit USB-C Port. Das hat neben drei herkömmlichen USB-Ports, die bis zu 2,4 Ampere liefern, auch noch einen USB-C Port, der maximal 15 Watt liefert, also die üblichen 5 Volt bei 3 Ampere. Aber Cabstone hat noch einen draufgesetzt: ein zusätzlicher USB-A Port ist Quick Charge fähig ausgeführt, hält sich also an Qualcomms 3.0 Standard und liefert bis zu 12 Volt bei 1,5 Ampere. Kurz: Das Netzteil deckt so ziemlich jeden aktuellen Stromversorgungsstandard ab.

Maximal liefert das Netzteil 8 Ampere, d.h. an jedem der Anschlüsse dürfen zur gleichen Zeit 2 Ampere abgegriffen werden oder eben jede Kombination dazwischen. Bei unserem Überlastungstest haben wir an einzelnen Ports bis zu 3 Ampere gefordert, bei insgesamt etwas über 11 Ampere schaltete es sich ab.

Für den Quick Charge Port hat man in der Apple Welt keinerlei Verwendung mag man jetzt denken (und ihn als normalen 2,4 Ampere Port verwenden), allerdings nur so lange, bis man sich viellicht ein großes Akkupack kauft. Aktuelle Modelle laden gerne mal mit diesem Standard, um die Ladezeit kurz zu halten. Für diesen Einsatz also auch für eingefleischte Apple Fans zu gebrauchen.

Der USB-C Anschluß liefert wie schon erwähnt maximal 3 Ampere bei den standardmäßigen 5 Volt. Damit kommen wir zu den Einschränkungen des kleinen Netzteils: Power Delivery über USB-C erlaubt es, über den Anschluß die Energie auf unterschiedlichen Voltleveln bereitzustellen, also 5, 9, 12 Volt ect. Da dieses ein recht preiswertes Netzteil ist, bleibt es bei 5 Volt. Aber das ist keine Kritik, sollte nur bei der Nutzung bedacht werden.

So läd an der USB-C Buchse ein MacBook Pro von 2017 beispielsweise anstandslos mit 15 Watt. Das reicht teilweise schon, um es im lockeren Betrieb bei Laune zu halten. Ein 2015er 12″ MacBook zog nur 12 Watt (also 5 Volt, 2,4 Ampere), weil das Gerät 3 Ampere Stromstärken nicht mag, für mehr übertragene Leistung müsste es ein Netzteil mit höherer Spannung sein. Aber auch hier reichen die 12 Watt gerade aus, um den Akku im Betrieb geladen zu halten.

iDevices laden per USB-C auf Lightningkabel auch, allerdings ein iPhone 7 nur mit um die 1,5 Ampere. Das Laden ging an den herkömmlichen USB-A Ports schneller. Anscheinend handelt das iPhone bzw. das Kabel keine höhere Leistung aus.

Unterm Stich ist das Cabstone Quick Charge 3.0 Ladegerät für die aufgerufenen 40 Euro ein gutes Angebot für alle Nutzer, die verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Ansprüchen an den Ladeport gleichzeitig versorgen möchten. So macht es auf dem Schreibtisch eine gute Figur, wo es als Stromversorgung für das MacBook und iPhone dienen und nebenbei ein Akkupack mit Quick Charge 3.0 Standard schnell laden kann.

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