Review: Asus RT-N12 WLAN n Router im Test

Ihr sucht einen günstigen Router für WLAN im n-Standard? Dann hat Asus mit dem RT-N12 einen ausgesprochen trockenen Kandidaten für Euch.

Trocken in dem Sinne, dass dieser Router, der neu nur um die zwanzig Euro kostet, genau das abliefert was man für 20 Euro erwartet, das aber ohne mit der Wimper zu zucken.

Es gibt also 5 Ports mit 100 Mbit/s (kein Gigabit), zwei Antennen mit zusammen 145 Mbit/s (ja angepriesen sind 300, das lässt sich mit Macs aber nicht nutzen) und einen Prozessor mit 300 MHz. Dazu als Bedienoberfläche das übliche AsusWRT, mit dem wir sehr zufrieden waren.

Da Asus bei diesem Router auch gleich vorsieht ihn als Access Point einrichten zu können oder als Repeater und dies beim ersten Start direkt anbietet, ist eine Einrichtung denkbar einfach. Und wer jetzt denk: buh, langsames Netzwerk, kein ac-WLAN was soll denn das? Dem sei gesagt, der Asus RT-N12 ist so ein bißchen das Beamtenmodell: er erwärmt nicht unbedingt das Herz, sorgt aber für ein funktionierendes System und zieht stoisch seine Aufgabe durch.

Zuverlässiger, sehr sparsamer Router.

Und darum geht es doch am Ende des Tages: das Internet verteilen an die Geräte, die man ständig nutzt. Den Smart TV hinten angeschlossen dazu ein IP-Telefon und die mobilen Geräte surfen auf dem 2,4 GHz Netzwerk, weil das sowieso besser durch Wände kommt. Und genau das bietet dieser Router. Vielleicht wird er auch eingesetzt als Access Point, weil Ihr einen besseren Hauptrouter habt und dieser deckt halt nur das Wohnzimmer ab – seis drum, für 20 Euro ein ausgereiftes Netzwerkprodukt zu bekommen ist fast schon absurd.

Den Datendurchsatz übers WLAN haben wir wieder an zwei Punkten gemessen: direkt im gleichen Raum (45 MBit/s down, 60 MBit/s) up) sowie durch zwei Wände (25 Mbit/s down, 12 Mbit/s up), beides an einem 12″ MacBook und mit vielen anderen Netzwerken in der Umgebung. Solltet Ihr auf dem Land wohnen wo es keine anderen WLAN Netzwerke gibt und Ihr Hardware habt, die mit 40 MHz Breite des Funkkanals umgehen kann, so kommt Ihr auf um die 90 MBit/s. Ihr seht die Beschränkung liegt in den Fast Ethernetports. Er ist eben dafür gemacht ein bißchen Internet zu verteilen. Wer gigabyteweise Daten per Funk verschicken möchte, sollte sich ein leistungsfähigeres Exemplar aussuchen.

Flashen kann man den RT-N12 auch, DD-WRT bietet sich an. Der Prozess ist nicht völlig ohne Fallstricke, aber dennoch möglich wie wir Euch hier zeigen. Da der Router in der getesteten D1 Variante 8 MB Flash und 32 MB RAM hat, ist das kein Problem. Der größere RT-18U mit 128 MB Flash und 256 MB RAM schlägt aber schon ganz andere Töne an. Ebenfalls gibt es von Asus den RT-N12E. Dieser hat eine CPU mit 700 MHz um mehrere VPN Verbindungen zu unterstützen.

Nur 2 Watt Stromverbrauch.

Ihr merkt schon: der RT-N12 ist nicht unbedingt was besonderes. Aber ganz ehrlich: manchmal ist das genau das richtige. Jemand der Dienst nach Vorschrift macht – und wenn Ihr das sucht, könnt Ihr beim N12 zugreifen. Das Beste zum Schluß: Der Asus benötigt im Betrieb nur um die zwei Watt. Ein richtig trockener Arbeiter eben.



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