Schreiben M1 Macs zu viel auf die SSD?

Apple new m1 chip 11102020

M1 Macs scheinen sehr viel auf die interne SSD zu schreiben. Verkürzt das die Lebensdauer?

Einige Apple Nutzer der aktuellen M1 Macs machen sich Sorgen, dass der Mac bzw. macOS 11 Big Sur zu viele Daten auf die SSD schreibt.

Angestoßen hat die Diskussion Hector Martin auf Twitter. Dieser stellte fest, dass die Statistik für seine SSD einen sehr hohen Schreibwert anzeigte. Mehrere TBW (geschriebene Terabyte) werden für wenige Monate Nutzung angezeigt – diese Werte sollten normalerweise erst nach Jahren auftreten. Dabei zeigt der Verbrauchszähler der SSD zwischen 1 und 2% an. Mit diesen Werten wäre die eingebaute SSD nach vier bis acht Jahren kaputt. Der aktuell schlimmste Fall ist dieser hier, der 10% Verbrauch der SSD Lebensdauer nach ein paar Monaten anzeigt.


Benutzt Apple die SSD als erweiterten Arbeitsspeicher?

Einige stellen die These auf, dass macOS die Auslagerungsdatei (Swap) ständig auf die SSD schreibt weil 8 oder 16 GB dem System nicht genügen. Apple würde dann also die schnelle SSD als erweiterten Arbeitsspeicher verwenden und diese dabei verbrauchen. Das Vorgehen ist zwar normal, jedoch überrascht die Menge der Daten. Damit wäre der Mac absehbar in einigen Jahren unbrauchbar, da sich die interne SSD ja nicht mehr wechseln lässt. Nur mit einer externen SSD könnte man ihn dann weiter nutzen.

Allerdings ist noch nicht klar, ob das per Homebrew installierte Programm die Daten der SSD korrekt ausliest, ebenso wenig ist über die Lebensdauer der SSDs bekannt. Überraschend sind die hohen Schreibraten in so kurzer Zeit dennoch. Wir verfolgen das Thema weiter und halten Euch auf dem Laufenden.

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