Mac mini M1 Pro und Apples zukünftige Produktpalette

Apple M1 Pro M1 Max Chips 10182021

Ein Mac mini mit M1 Pro wäre toll.

Der iMac 27″ ist weggefallen und viele sehen eine Lücke in dem Bereich. Nicht diejenigen, die sowieso immer voll ausgestattete iMacs gekauft haben, sondern diejenigen, deren Maschinen so um die 2.000 bis 2.500 Euro gekostet haben.

Diese Nutzer können zwar einen Rechner und ein Display erwerben, welches einen iMac ersetzt und wahrscheinlich auch langlebiger ist, allerdings kostet die kleinste Kombination aus Mac Studio und Studio Display nun 4.048 Euro – also so ungefähr das doppelte. Kombiniert man einen Mac mini mit dem Studio Display ist man mit mindestens 2548 Euro dabei – vertretbar, wenn das Display sich an zwei bis drei Rechnern über die Zeit nutzen lässt. Allerdings hat man dann die Situation nur einen M1 Chip zu bekommen. Viele würden gerne einen Mac mini nutzen, der einen M1 Pro Chip nutzt, so wie im MacBook Pro.


Ein Desktop Mac mit M1 Pro wäre toll

Bringt der M1 vier Performance und vier Effizienzkerne mit, so hat der M1 Pro nur zwei Effizienzkerne, der Rest ist für Performance. Zudem ist auch die Grafikeinheit doppelt so leistungsfähig. Der M1 Max verdoppelt die GPU Leistung erneut bei gleichbleibender CPU, der M1 Ultra ist nochmals die doppelte Version vom M1 Max. Es wird deutlich, dass der M1 Pro der Leistungssweetspot für viele Anwender wäre, der M1 ist für alle normalen Aufgaben sehr gut geeignet. M1 Max und M1 Ultra richten sich an Profianwender. Zu einem fairen Preis muss man sagen, aber eben immer noch deutlich über was ein privater Nutzer im Budget hat.

Was fehlt ist also ein Desktop mit M1 Pro. Vielleicht schiebt Apple diesen bei einem der nächsten Updates nach. Ideal wäre unserer Meinung nach folgendes Lineup:

  • M1: iMac 24″, Mac mini, MacBook Air
  • M1 Pro: iMac 27″, Mac mini, MacBook Pro
  • M1 Max: Mac Studio, MacBook Pro
  • M1 Ultra: Mac Studio
  • M1 Black: Mac Pro

Angenommen natürlich, Apple schiebt noch einen großen iMac nach. Im Prinzip ist das Studio Display ja schon ein großer iMac, aber es fehlt eben noch der M1 Chip. Aber zurück zum Thema: abgesehen vom fehlenden großen iMac und dem Mac mini M1 Pro ist das existierende Schema bei Apples Angebot schon klar erkennbar: jedes Produkt gibt es mit zwei M1 Varianten, so dass sich die Kategorien überlappen.

Die MacBook Pro gibt es mit Pro und Max, den Mac Studio wiederum mit Max und Ultra. Da passt also ein Mac mini mit “normal” und Pro gut rein. Der kommende Mac Pro dürfte noch einen drauf legen (wir haben den Chip kreativerweise mal “Black” genannt). Dieser dürfte dann hinsichtlich der Rechenleistung alles dagewesene in den Schatten stellen.

Aber der Wunsch des Mainstreams bleibt wohl erstmal bestehen: ein iMac mini mit M1 Pro.

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