Review: Blitzwolf PowerStorm 6700 mAh USB-C Powerbank im Test

Ihr braucht eine kleine und leichte Powerbank, die aber einen USB-C Port zum Aufladen hat, damit Ihr das MacBook Netzteil für sie nutzen könnt? Wir haben da was gefunden.

Ziel war es tatsächlich ein Batterypack zu finden, dass sich einfach mit den neuen USB-C Kabeln aufladen lässt, so dass man nicht auf ein weiteres Netzteil beim Reisen angewiesen ist. Dabei sind wir auf das Blitzwolf PowerStorm mit 6700 mAH Kapazität gestoßen. Neben dem eigentlichen Akkupack gibts noch ein USB-A auf Micro-USB-Kabel sowie einen Micro-USB auf USB-C Adapter. Damit ist es möglich, das Netzteil an herkömmlichen Netzteilen aufzuladen und das Kabel gleichzeitig für Micro-USB-Geräte zu nehmen. Wir nutzen wir unseren Zweck einfach das MacBook Netzteil mit USB-C Kabel, sowie ein normales USB-Lightningkabel fürs iPhone.

Da die Kapazitätsangaben immer sehr positiv formuliert sind, schauen wir da mal als erstes hin. Würde man das umrechnen in Wattstunden, so käme man auf 33,5 Wh. Blitzwolf gibt hier aber nur 24,12 Wh an. Ein Weg hin zur Realität, da sich von der Gesamtkapazität eines Akkus in der Wirklichkeit immer ein bißchen weniger nutzen lässt.

Aber messen wir mal nach: Beim Aufladen gingen rein: 5190 mAH oder 25,95 Wh (incl. Verlusten), raus kamen: 3911 mAH oder 19,55 Wh. Vergleichen wir die 19,55 Wh mit den angegebenen 24,12 Wh, so kommen wir immerhin noch auf 81%. Eine durchschnittlich gute Effizienz. Was heißt das im Alltag? Nun, mit der Powerbank lässt sich ein iPhone 7 oder 8 knapp zwei mal aufladen.

Der USB-C Port als Stromspender ist etwas schwach, aber die Usability des Blitzwolf ist super.

Geräte am USB-A Port können sich über bis zu 13 Watt freuen (über 2,6 Ampere bei etwas unter 5 Volt). Die Spannung am USB-C Port fällt bei steigender Stromentnahme schneller ab als am USB-A Port. Das heißt nicht, das die genannten Spezifikationen nicht gehalten werden (2,4 A Entnahme sind durchaus möglich), allerdings ist die Spannung dann schon sehr weit von den idealen 5 Volt entfernt. Für viele Geräte ok, manche sind aber etwas anspruchsvoller (bzw. halten sich an die Spezifikationen).

So das 12″ Macbook: Dieses kann man mit der Blitzwolf Powerbank und dem USB-C auf USB-C Kabel zwischendurch auch mal aufladen und so ein paar Extraminuten herausholen (wer das öfter machen möchte, sollte sich jedoch eine etwas größere Powerbank besorgen). Der Punkt im Zusammenspiel von Blitzwolf Akkupack und MacBook ist jedoch, dass das MacBook die gelieferte Spannung als zu gering betrachtet (unter 4,7 Volt) und damit auch weniger Strom zieht, damit die Spannung nicht weiter einbricht. Das Akkupack wird nur als 7 Watt Stromquelle erkannt und nicht als 12 Watt. Aber für den Notfall reicht es und für eine ernstgemeinte MacBook Unterstützung ist sowieso ein größeres Exemplar vonnöten.

Aber fürs MacBook ist das kompakte Strompaket sowieso nicht gedacht, sondern um sie ständig dabei zu haben, damit sie, wenn sie gebraucht wird zur Stelle ist und an den anderen Tagen nicht viel zusätzliches Gewicht verursacht. Zudem ist der aktuell noch häufiger genutzte USB-A so stark wie man ihn gerne hätte. Toll ist, dass das die Bedienung extrem einfach ist: Steckt man Kabel und Gerät an, geht die Powerbank von selbst an und fängt an zu laden. Sollte das mal nicht klappen, einfach einmal auf den Kopf drücken, der gleichzeitig auch die Abdeckung der vier blauen LEDs ist. Schlau gemacht. Abschalten kann man den externe Akku mit zwei Drücken.

Unterm Strich finden wir die Blitzwolf Powerstrom USB-C Powerbank mit 6700 mAH empfehlenswert. Das Gehäuse ist stabil und kompakt, die Effizienz gut, es kann zwei Geräte gleichzeitig laden, ein Micro-USB Kabel mit USB-C Adapter liegt bei und es erkennt Geräte direkt beim Anschließen. Bei hoher Stromentnahme am USB-C Port ist es etwas schwach auf der Brust.

Aber, und darauf kam es uns an, es lässt sich mit dem MacBook Netzteil einfach aufladen, so dass man sich ein extra Kabel und Netzteil sparen kann. Hat man noch sein Lightningkabel dabei, kann man iPhone und Akkupack am MacBook Netzteil sogar gleichzeitig laden: Das Batterypack unterstützt nämlich Pass-Through-Charging: Ihr schließt also das Netzteil am USB-C Port an und das iPhone an der USB-A Buchse und das Blitzwolf reicht einen Teil der Energie durch. Damit ist es, neben dem gesuchten USB-C Port, noch praktischer als gedacht.

Zu kaufen gibt es das Blitzwolf USB-C Batterypack aktuell bei Aliexpress, ebenso wie den großen Bruder, falls Ihr etwas mehr Kapazität benötigt:



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