Apple auf das Recht auf Reparatur vorbereitet

In den USA gibt es die Bewegung “Right to Repair”, die sich dafür einsetzt Geräte auch von Unternehmen reparieren lassen zu können, die nicht der Originalhersteller sind. Apple scheint darauf vorbereitet.

Wie Motherboard schreibt, ist Apple intern darauf vorbereitet das eigene Reparaturmonopol in den Apple Stores aufzugeben und andere Unternehmen mit einzubinden, inklusive Reparaturanleitungen und Originalersatzteilen. Motherboard spricht davon, dass in den Apple Unterlagen von “3.700 Apple Authorized Service Providers” die Rede ist, darunter AA Mac aus Großbritannien, Simply Mac aus Salt Lake City (USA) und Makina Technologies in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate).

Aktuell ist Apple offiziell noch gegen das Recht auf Reparatur. Allerdings ist der Druck in den USA so stark freie Reparaturen zuzulassen, dass sich Apple lieber auf ein entsprechendes Gesetz vorbereitet. Vielleicht spielt man auch strategisch und möchte Dritten die Reparatur einfach erlauben, um dem Gesetz zuvorzukommen und es zu verhindern. So hat man zumindest verhindert, dass die Regelung in ein Gesetz gegossen wird. Oder Apple hat vielleicht sogar festgestellt, dass inzwischen so viele Apple Geräte im Umlauf sind (über 1 Milliarde), dass es für das Unternehmen schlicht kostengünstiger ist andere Unternehmen in das Reparaturbusiness mit einzubeziehen.

In jedem Fall scheint es eine Entwicklung in die Richtung zu geben, dass man Geräte reparieren kann und dafür originale Ersatzteile bei seinem Reparateur der Wahl dazu erhält. Das wäre ein guter Schritt in Richtung Fairness und Nachhaltigkeit.

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