Apple gibt Filialleitern Tipps über Gewerkschaften zu reden

Apple Logo auf Bildschirm

Apple und die Gewerkschaft.

Ein geleaktes Dokument, dass Motherboard/Vice veröffentlicht hat, zeigt, dass Apple Memos an Leiter von Apple Stores herausgibt, die Tipps für das Reden über Gewerkschaften geben. Ziel ist es eine Bildung von Gewerkschaften zu verhindern.

Das gezeigte Dokument gibt den Hinweis, dass man erst die positiven Aspekte der Arbeit in einem Apple Store betonen sollte. So sei jeder einzigartig und habe einen besonderen Hintergrund. Apple ist zudem der Meinung, dass eine Gewerkschaft die individuellen Beziehungen der Mitarbeiter zur Geschäftsführung negativ beeinflussen könnte.

Apple betont, dass eine Gewerkschaft auch Nachteile für die Mitarbeiter haben könne: so würden dann Vorteile und Beförderungen nach strikten Regeln wie schlicht der Länge der Betriebszugehörigkeit vergeben wobei Apple eher mehr Wert auf die Qualität der Arbeit legen würde.

An outside union that doesn’t know Apple or our culture would make things more complex and rigid.

Apple betont in dem Memo auch, wie man auf die Mitarbeiter eingehe und zudem Änderungen einführe um den Arbeitsplatz besser zu gestalten.

Aktuell gibt es Bestrebungen in Atlanta, New York City, und Towson, Maryland in den USA in Apple Stores eine Gewerkschaft zu bilden. Apple hält sich global an das jeweilige Arbeitsrecht, allerdings schwankt dieses natürlich stark von Land zu Land. Produziert wird auch zu einem großen Teil in China, weil die Arbeiter dort schlechter bezahlt werden können. Aber auch zwischen deutschen und US-amerikanischen Angestellten gibt es große Unterschiede: da Angestellte in Deutschland deutlich besser durch Gesetze geschützt sind als in den USA erklärt sich auch warum die Bewegung in den USA Fahrt aufnimmt. Viele der Vorteile die sich Angestellte in den USA wünschen, sind für Arbeiter in Deutschland schon erkämpft worden.

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